<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Allgemein Archive - Genossenschaftswelt</title>
	<atom:link href="https://www.genossenschaftswelt.de/category/allgemein/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.genossenschaftswelt.de/category/allgemein/</link>
	<description>Wir die Genossenschaftswelt sind die WirKraftWerke</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Oct 2025 21:19:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.4</generator>

<image>
	<url>https://www.genossenschaftswelt.de/wp-content/uploads/2019/06/cropped-New-Geno-Welt-32x32.png</url>
	<title>Allgemein Archive - Genossenschaftswelt</title>
	<link>https://www.genossenschaftswelt.de/category/allgemein/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>CDU/CSU: Gesetz zur Stärkung der genossenschaftlichen Rechtsform</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2025/10/03/cducsu/</link>
					<comments>https://www.genossenschaftswelt.de/2025/10/03/cducsu/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 10:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU Bundestagswahl 2021]]></category>
		<category><![CDATA[CDU Genossenschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.genossenschaftswelt.de/?p=2012</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir haben allen politischen Parteien umfangreiches Informationsmaterial und einen Fragebogen zur laufenden Anpassung des Genossenschaftsgesetz zukommen lassen. Betroffen sind ca. 21,5 Millionen Genossenschaftsmitglieder.Die Antworten auf unsere Fragen veröffentlichen wir hier. Die laufende Berichterstattung erfolgt in den GenoNachrichten     Dieser Text wir zur Zeit aktualisiert  ARCHIV Genossenschaftswelt.Nachstehend handelt &#8222;Den Stellenwert des Genossenschaftswesens für die politischen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/10/03/cducsu/">CDU/CSU: Gesetz zur Stärkung der genossenschaftlichen Rechtsform</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Wir haben allen politischen Parteien umfangreiches Informationsmaterial und einen Fragebogen zur laufenden <a href="https://hdr4.bmj.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/DE/2025_Genossenschaftsrecht.html?nn=110490">Anpassung des Genossenschaftsgesetz </a>zukommen lassen. Betroffen sind ca. 21,5 Millionen Genossenschaftsmitglieder.<br />Die Antworten auf unsere Fragen veröffentlichen wir hier. Die laufende Berichterstattung erfolgt in den <a href="https://www.genonachrichten.de/?s=Novelle">GenoNachrichten</a></strong></h5>
<h5> </h5>
<h5> </h5>
<h5><strong>Dieser Text wir zur Zeit aktualisiert </strong></h5>
<h5><strong>ARCHIV Genossenschaftswelt.Nachstehend handelt</strong></h5>
<h5><strong><em>&#8222;Den Stellenwert des Genossenschaftswesens für die politischen Parteien kann man auch danach beurteilen, welcher Stellenwert in den Wahlprogrammen eingeräumt wird und wie sich die Parteien zu spezifischen Fragestellungen positionieren.</em> ( <a href="https://www.genossenschaftsinstitut.de/institut/mitarbeiter/prof-dr-richard-reichel/">Richard Reichel</a> ) <em>Gerade einmal taucht der Begriff &#8222;genossenschaftlich&#8220; im Wahlprogramm der Union auf, und zwar im Zusammenhang mit dem Erwerb von Wohneigentum. Für &#8222;junge Menschen mitgeringerer Kapitalausstattung&#8220; möchte man die &#8222;Unterstützung genossenschaftlicher Wohnmodelle&#8220;prüfen. Man reibt sich verwundert die Augen! Es soll also die &#8222;Unterstützung geprüft&#8220;werden. Wozu das Ganze? Wohnungsgenossenschaften sind nicht primär Politikinstrumentezur Förderung von Wohneigentum. Will man das fördern, bietet sich die Abschaffungder Grunderwerbsteuer an. Diese liegt zwar in der Verantwortung der Länder, ich kann mich aber an keine Diskussion über ihre Abschaffung erinnern. Auch an keine Diskussion, die von den Unionsparteien angestoßen wurde. Vielmehr sind die Steuersätze über die Zeit gestiegen.Keinerlei Aussagen macht das Wahlprogramm über drängende Gegenwartsprobleme der traditionellen Genossenschaften. Weder wird die Behinderung des Wohnungsneubaus durch Regulierung und Bürokratie angesprochen noch die &#8222;zentralbanklich&#8220; verordnete Senkung der Erträge der Kreditgenossenschaften. Aus genossenschaftlicher Perspektive ist das Wahlprogramm der Union leider nahezu ein Totalausfall.&#8220;</em></strong></h5>
<div><span style="color: #343434;"><span>Diese Ausarbeitung wurde vom Forschungsinstitut für Genossenschaftswesen an der Universität Erlangen Nürnberg erstellt und </span></span><span><a>als Arbeitspapier veröffentlicht</a><span style="color: #343434;">. Sie spiegelt die Meinung des Verfassers wider. </span></span><span style="color: #343434;">Das Forschungsinstitut sieht seine Aufgabe in der Erforschung des Genossenschaftswesens aus wirtschaftswissenschaftlicher, juristischer und soziologischer Sicht. </span></div>
<div><span style="color: #343434;">Die AG Politik des CoopGo Bund e.V. Verband freier Genossenschaften und Kooperativen hat die oben genannte Vorlage aufgegriffen und durch Bundestagsdrucksachen / Bundesratsdrucksachen aus der letzten Legislaturperiode ergänzt und diese kommentiert.</span></div>
<h3><strong>2017 CDU/CSU Standpunkte zur Rechtsform: Genossenschaft. Der nachstehende Text wurde an dieser Stelle anlässlich der Bundestagswahl 2017 eingestellt.</strong></h3>
<h5><strong>CDU/CSU Standpunkte zur Rechtsform: Genossenschaft. Genossenschaften werden im Bundestagswahlprogramm der Union nicht thematisiert. Auch im gesonderten Bayernplan der CSU findet sich das Wort „Genossenschaft“ nicht.</strong></h5>
<h5><strong>Kommentar aus 2017</strong></h5>
<h5><strong>Überraschend, gerade Bayern gilt als „Land der Genossenschaften“. Es wäre aber sicher unfair, der Union Desinteresse an Genossenschaften zu unterstellen. Eher wahrscheinlich ist, dass die Unionsparteien in diesem Bereich keinen Handlungsbedarf sehen, weil die Genossenschaften gut funktionieren.   <a href="http://konsum-info.de/cms/zeigeBereich/7/zeigeText/412/was-sagen-die-parteien-in-ihren-wahlprogrammen-zum-thema-genossenschaftswesen.html">Quelle: Konsum-info Zitiert nach: Prof. Dr. Richard Reichel und Christopher Singer, BA  </a></strong></h5>
<h5><strong>Aktualisierung:<br /></strong></h5>
<h5><strong>25.11. 2017  igenos e.V.<a href="http://www.genossenschaftswelt.de/wp-content/uploads/2017/11/MDB-Wanderwitz-.pdf"> Anfrage an Herrn MdB  Marco Wanderwitz</a> zum genossenschaftlichen Förderauftrag bei Genossenschaftsbanken.</strong><br /><strong>geoleaks.de Hintergrundinformation der Anfrage</strong></h5>
<h5><strong>8.11.2017  Quelle<a href="http://www.genoleaks.de/index.php/2017/10/22/dachmarke-der-nicht-raiffeisen-genossenschaften-kommt-anfang-november-2017/">:  genoleaks</a>  Schreiben  der Zentralkonum eG  an die CDU Parteizentrale  &#8211; <a href="http://www.genossenschaftswelt.de/wp-content/uploads/2017/11/20171108-CDU-Bundesgeschäftsstelle-Hr-Fichte.pdf">diese Stellungnahme</a> bezieht sich auf das Schreiben der CDU Parteizentrale</strong><br /><strong>an  <a href="http://www.igenos.de">igenos e.V</a>.  Den  Schriftverkehr finden Sie  hier. <a href="http://www.genossenschaftswelt.de/wp-content/uploads/2017/11/CDU-Stellungnahme.pdf">CDU Parteizentrale, BaFin, Bayrische Staatskanzlei</a>   ( 1pdf)</strong><br /><strong>Zur Ergänzung des Schreibens der CDU Parteizentrale empfehlen folgenden <a href="http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/140/1714037.pdf">Beschluss und Empfehlung der Bundesregierung</a></strong></h5>


<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/10/03/cducsu/">CDU/CSU: Gesetz zur Stärkung der genossenschaftlichen Rechtsform</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.genossenschaftswelt.de/2025/10/03/cducsu/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bündnis 90 / Die Grünen Bundestagswahl 2021 Stellungnahme zur Rechtsform  Genossenschaft</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2025/10/03/2038/</link>
					<comments>https://www.genossenschaftswelt.de/2025/10/03/2038/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 08:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Änderung Genossenschaftsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Blockchain+Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditgenossenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfungsverbände]]></category>
		<category><![CDATA[Raiffeisen Jahr 2018]]></category>
		<category><![CDATA[WirKraft]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90 Die Grünen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.genossenschaftswelt.de/?p=2038</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir haben allen politischen Parteien umfangreiches Informationsmaterial und einen Fragebogen zur laufenden Anpassung des Genossenschaftsgesetz zukommen lassen. Betroffen sind ca. 21,5 Millionen Genossenschaftsmitglieder. Die Antworten auf unsere Fragen veröffentlichen wir hier. Die laufende Berichterstattung erfolgt in den GenoNachrichten Dieser Text wir zur Zeit aktualisiert  ARCHIV Genossenschaftswelt.Nachstehend handelt es sich um eine Auswertung aus dem September...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/10/03/2038/">Bündnis 90 / Die Grünen Bundestagswahl 2021 Stellungnahme zur Rechtsform  Genossenschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir haben allen politischen Parteien umfangreiches Informationsmaterial und einen Fragebogen zur laufenden <a href="https://hdr4.bmj.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/DE/2025_Genossenschaftsrecht.html?nn=110490">Anpassung des Genossenschaftsgesetz </a>zukommen lassen. Betroffen sind ca. 21,5 Millionen Genossenschaftsmitglieder.<br />
Die Antworten auf unsere Fragen veröffentlichen wir hier. Die laufende Berichterstattung erfolgt in den <a href="https://www.genonachrichten.de/?s=Novelle">GenoNachrichten</a></strong></p>
<p><strong>Dieser Text wir zur Zeit aktualisiert </strong></p>
<p><strong>ARCHIV Genossenschaftswelt.Nachstehend handelt es sich um eine Auswertung aus dem September 2021</strong></p>
<h6><strong>Bündnis 90 / Die Grünen.<em> &#8222;Den Stellenwert des Genossenschaftswesens für die politischen Parteien kann man auch danach beurteilen, welcher Stellenwert in den Wahlprogrammen eingeräumt wird und wie sich die Parteien zu spezifischen Fragestellungen positionieren.</em> ( <a href="https://www.genossenschaftsinstitut.de/institut/mitarbeiter/prof-dr-richard-reichel/">Richard Reichel</a> ) </strong><em><strong>Im Abschnitt &#8222;Sozialunternehmen und Genossenschaften stärken&#8220; findet sich das Bekenntnis zur Förderung von Genossenschaften, da diese &#8222;krisenfester und gemeinwohlorientierter&#8220;seien als andere Rechtsformen. Warum letzteres der Fall sein soll, erschließt sich dem Leserfreilich nicht; es bleibt eine kaum belegbare Behauptung. Primär geht es den Grünen um die Förderung von sozial-ökologischen Start-ups, für die die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbessert werden sollen. Gefördert werden sollen auch Beteiligungen an Wohnungsgenossenschaften.nDie entsprechenden Passagen klingen ähnlich wie beim Unionsprogramm.n Auch bei den Grünen fehlt eine Auseinandersetzung mit den durch die Politik verursachtenmProblemen traditioneller Genossenschaften, so dass der genossenschaftliche Gehalt als recht dünn zu bewerten ist.&#8220;  Quelle: </strong></em><strong> Prof. Dr. Richard Reichel  </strong></h6>
<div><strong><span style="color: #343434;">Diese Ausarbeitung wurde vom Forschungsinstitut für Genossenschaftswesen an der Universität Erlangen Nürnberg erstellt und </span><a>als Arbeitspapier veröffentlicht</a><span style="color: #343434;">. Sie spiegelt die Meinung des Verfassers wider. </span><span style="color: #343434;">Das Forschungsinstitut sieht seine Aufgabe in der Erforschung des Genossenschaftswesens aus wirtschaftswissenschaftlicher, juristischer und soziologischer Sicht. </span></strong></div>
<div><strong><span style="color: #343434;">Die AG Politik des CoopGo Bund e.V. Verband freier Genossenschaften und Kooperativen hat die oben genannte Vorlage aufgegriffen und durch Bundestagsdrucksachen / Bundesratsdrucksachen aus der letzten Legislaturperiode ergänzt und diese kommentiert.</span></strong></div>
<h5><strong><br />
Zum Vergleich: Der nachstehende Text wurde an dieser Stelle anlässlich der Bundestagswahl 2017 eingestellt.</strong></h5>
<h5><strong><br />
Bündnis 90/Die Grünen wollen die Gründung von Genossenschaften durch Entbürokratisierung und überkommene Verfahrensvorschriften anregen. Energiegenossenschaften werden als wichtige Bündnispartner zum dezentralen Ausbau für die Energiewende angesehen. Ihnen soll der bürokratische Ausschreibungszwang erspart bleiben. Um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, sollen ebenso wieder verstärkt Wohnungsbaugenossenschaften gefördert werden. Durch das Konzept der Neuen Wohnungsgemeinnützigkeit, will die Partei Wohnungsbaugenossenschaften für den sozialen Wohnungsbau gewinnen. Dieses neue Konzept sieht Zulagen und Steuerförderung im Tausch gegen günstigen Wohnraum vor. Zudem sollen insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen dabei unterstützt werden, Anteile an Wohnungsbaugenossenschaften zu erwerben. Auch bei B90/Die Grünen finden sich Bestrebungen, Genossenschaften einer „solidarischen Ökonomie“ dienstbar zu machen. Genannt wird hier neben der Wohnungswirtschaft auch die Landwirtschaft. Generell soll die Rechtsform eG entbürokratisiert werden.</strong></h5>
<h5><strong>Kommentar (veröffentlicht 2017)</strong></h5>
<h5><strong>Bemerkenswert ist hier das Fehlen der penetrant antikapitalistischen Rhetorik wie man sie bei den Linken findet. Die Vorschläge sind recht konkret und haben einen erkennbaren Schwerpunkt im Bereich Energiegenossenschaften und Wohnungsgenossenschaften. Andere traditionelle Genossenschaften wie die Kreditgenossenschaften finden leider keine gesonderte Berücksichtigung. Wenn Bündnis 90/Die Grünen das (genossenschaftliche) Wohnungsangebot fördern möchte, ist das grundsätzlich zu begrüßen. Vorher wäre es freilich sinnvoll, bestehende Hemmnisse zu beseitigen. Dazu zählen vor allem Bauvorschriften, die dazu führen, dass mit viel Aufwand ein minimaler positiver Umwelteffekt erreicht wird. Die Forderungen nach Entbürokratisierung sind etwas unkonkret. Insgesamt macht das Konzept der Partei einen unvollständigen Eindruck.</strong></h5>
<h5><strong><a href="http://konsum-info.de/cms/zeigeBereich/7/zeigeText/412/was-sagen-die-parteien-in-ihren-wahlprogrammen-zum-thema-genossenschaftswesen.html">Quelle: Konsum-info. Zitiert nach: Prof. Dr. Richard Reichel und Christopher Singer, BA</a></strong></h5>
<h5><strong>Genossenschaften waren schon immer ein <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/115/1711579.pdf">Thema von Bündnis 90 / Die Grünen.</a>   Aber wovon reden wir hier eigentlich?  Ein Statement von Gerald Wiegner <a href="http://www.igenos.de"><em>igenos e.V.  </em></a></strong></h5>
<h5><strong>Die ersten Genossenschaften wurden von Kleingewerbetreibenden gegründet und hatten allein das Ziel ihre Mitglieder zu fördern. Es handelte sich um Selbsthilfe-Vereine, die 1868 erstmal mit dem Genossenschaftsgesetz ihre ureigene Rechtsform erhielten. Im Vordergrund jeder Genossenschaft steht bis heute allein die Förderung der Mitglieder. Darum ist das „alte Gesetz“ heute immer noch aktuell. Die Rechtsform eG eignet sich auch für „Netzwerke von Solo Unternehmen“, die gemeinsame Projekte abwickeln und gemeinsam unter einer Marke auftreten und davon profitieren. Dieses Modell entspricht teilweise auch den Vorstellungen von<a href="http://www.arbeitenviernull.de"> Arbeiten 4.0. </a>  Das Genossenschaften heute am „kapitalistischen Marktspiel“ teilnehmen ist selbstverständlich. Es geht hier und heute um die Frage der Arbeitsbedingungen, der Partizipation und der Mitgliederförderung &#8211; also auch um Gewinnverteilung. Aus diesem Grund ist es völlig unangebracht Genossenschaften mit einem „sozialistischen Abenteurspielplatz“ zu vergleichen.</strong></h5>
<h5><strong>Die Förderung der Region oder der Gemeinnutz, ist im Genossenschaftsgesetz nicht vorgegeben, es sein denn man beruft sich auf das nationalsozialistisches Prinzip „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ Siehe hierzu: igenos Schriftenreihe zur Genossenschaftsidee Band 6 ( März/2018)</strong></h5>
<h5><strong>„Solidarische Ökonomie“ passt in eine Zeit, in der sinnerfüllte Arbeit immer knapper wird.  Solidarische Ökonomie steht für „profitfreie Räume“. Hier bietet sich die Rechtsform der eG förmlich an. Wie soll das gehen? 67 Mitglieder einer Genossenschaft betreiben gemeinsam einen landwirtschaftlichen Betrieb. Die erzeugten Produkte werden, laut Satzung, an die Mitglieder im Rahmen der Mitgliederförderung abgegeben. Auf die Warenabgabe an Mitglieder wird kein Mehrwertsteuer erhoben, da der Geschäftszweck der Genossenschaft &#8211; die Versorgung ihrer Mitglieder mit frischen und gesunden Obst- und Gemüse, erfüllt wird und eine Gewinnmaximierung nicht angestrebt wird. Geschäfte mit Nichtmitgliedern sind zulässig und MwSt pflichtig.</strong></h5>
<h5><strong>Auch Wohnbaugenossenschaften handeln nicht immer im Sinn ihrer Mitglieder, werden aber als</strong><br />
<strong>dritter Weg häufig ideologisch „verherrlicht“. Die Pleite der <a href="http://www.genoleaks.de/index.php/2017/11/12/eventus-eg-pleite-vorsatzlicher-betrug-vertragsfreiheit-oder-missbrauchliche-nutzung-des-rechtsmantels-eg/">eventus eG Wohnbaugenossenschaft</a> ist nur ein Beispiel dafür, wie wenig die Genossenschaftsmitglieder, aber auch unser „Politiker“ und die Journalisten über die Rechtsform Genossenschaft wissen.</strong></h5>
<h5><strong>Energiegenossenschaften sind nur im Einzelfällen echte Genossenschaften und zwar nur dann wenn es sich um das Prosumer Modell handelt, also der Produzent, das Genossenschaftsmitglied seine Energie mit einem Preisvorteil (Mitgliedernutzen) bezieht.</strong></h5>
<h5><strong>Selbst ein Großteil unserer Kreditgenossenschaften missbrauchen den Geschäftsmantel der eingetragenen Genossenschaft, indem Sie den eindeutig definierten genossenschaftlichen Förderauftrag missachten. Auch hier grüßt das <a href="http://www.genoleaks.de/index.php/2015/12/05/operation-kuerbis-2-der-anfang-vom-ende-der-genossenschaftsidee/">genossenschaftliche Führerprinzip.</a> Vorstände folgen den Vorgaben ihrer Genossenschaftsverbände und werden großzügig belohnt.</strong><br />
<strong>Die Verbände <a href="http://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/12/genossenschaften-sorgen-dafuer-dass-niemand-zurueckbleibt/">entwickeln Vorgaben</a>, die gar nicht mit dem Genossenschaftsgesetz zu vereinbaren sind. Die Spitzenverbände legen die Gesetze neu aus und instrumentalisieren die BaFin um Druck auf Abweichler auszuüben. Die Aufsichtsbehörden schauen zu. Die Politik sieht keinen Handlungsbedarf.</strong></h5>
<h5><strong>Zu diesem Thema gibt es eine Reihe neuerer Veröffentlichungen aus der <a href="https://www.u-d-g.de/publishing/">igenos Schriftenreihe Genossenschaftspraxis und Genossenschaftsrecht.</a> igenos ist die Interessengemeinschaft der Genossenschaftsmitglieder.</strong></h5>
<h5></h5>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/10/03/2038/">Bündnis 90 / Die Grünen Bundestagswahl 2021 Stellungnahme zur Rechtsform  Genossenschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.genossenschaftswelt.de/2025/10/03/2038/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Diskussionsforum  Transparenz + Mitbestimmung in Genossenschaften</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2025/09/23/diskussionsforum-transparenz-mitbestimmung-in-genossenschaften/</link>
					<comments>https://www.genossenschaftswelt.de/2025/09/23/diskussionsforum-transparenz-mitbestimmung-in-genossenschaften/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2025 18:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blockchain+Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditgenossenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfungsverbände]]></category>
		<category><![CDATA[Raiffeisen Jahr 2018]]></category>
		<category><![CDATA[absolute finanzielle Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Arme alte Leute Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[bottom to up]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung ihrer Mitglieder]]></category>
		<category><![CDATA[Forderung nach Mitbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Mitbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Mondragon]]></category>
		<category><![CDATA[Offenlegung der Vorstandsgehälter]]></category>
		<category><![CDATA[Pensionszusagen]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzip hochflexible Unternehmensformen]]></category>
		<category><![CDATA[transparenter Unternehmenspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[unten nach oben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.genossenschaftswelt.de/?p=2838</guid>

					<description><![CDATA[<p>Genossenschaften sind  demokratisch aufgebaut. Die Entscheidungsfindung  in der Genossenschaft findet durch die Mitglieder  &#8211; also von &#8222;unten nach oben&#8220; statt.  Ziel jeder Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder. Die genossenschaftlichen Prinzipien werden vom Internationalen Verband  der Genossenschaften weiterentwickelt und gelten  weltweit.  Ausnahmen sind sozialistisch geprägte Experimente im ehemaligen Ostblock. Dort wurde die Rechtsform Genossenschaft jahrzehntelang...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/09/23/diskussionsforum-transparenz-mitbestimmung-in-genossenschaften/">Diskussionsforum  Transparenz + Mitbestimmung in Genossenschaften</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong><span style="color: #808080;">Genossenschaften sind  demokratisch aufgebaut. Die Entscheidungsfindung  in der Genossenschaft findet durch die Mitglieder  &#8211; also von &#8222;unten nach oben&#8220; statt.  Ziel jeder Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder. Die <a href="https://www.ica.coop/en/cooperatives/cooperative-identity#cooperative-principles">genossenschaftlichen Prinzipien </a>werden vom<a href="https://www.ica.coop/en/cooperatives/facts-and-figures"> Internationalen Verband  der Genossenschaften</a> weiterentwickelt und gelten  weltweit. </span></strong></h5>
<h5><strong><span style="color: #808080;">Ausnahmen sind sozialistisch geprägte Experimente im ehemaligen Ostblock. Dort wurde die Rechtsform Genossenschaft jahrzehntelang missbraucht  &#8211;  häufig um die  Mitglieder zu enteignen. </span></strong></h5>
<h5><strong><span style="color: #808080;">Vielleicht auch darum haben Genossenschaften  in Deutschland ein Imageproblem, gelten als bürokratisch, verstaubt, altbacken und sind mit dem Stigma  &#8222;Arme alte Leute Gesellschaft&#8220;  behaftet.   Auch heute besteht tatsächlich  noch der leichte Verdacht  unsere  <a href="https://www.genonachrichten.de/lindner-fuehlt-sich-in-genossenschaften-resozialisiert-zentrales-raiffeisen-fest-in-mainz/">Genossenschaften wären irgendwie sozialistisch geprägt</a>.</span></strong></h5>
<h5><strong><span><span style="color: #808080;">Nach  Auffassung von igenos, einer <span style="caret-color: #808080;">bundesweit</span> aktiven Interessenvertretung der Genossenschaftsmitglieder  sind Genossenschaften eine hochflexible Unternehmensform mit Zukunft. Genossenschaften stehen für die soziale Marktwirtschaft und sind ein Korrektiv. Gerade in dem </span></span><span style="color: #808080;">von völlig neuen Wertvorstellungen und Anforderungen  geprägten digitalen Zeitalter,  können Genossenschaften die neue Arbeitsteilung deutlich besser bewältigen <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/30/wecoms-genossenschaften-2-0-oder-wirkraftwerke/">als der klassische Einzelunternehmer.</a>   Das Genossenschaften in allen Wirtschaftsbereichen funktionieren und auch Markt- und Systemführer werden können belegt das Beispiel Mondragon.   </span></strong></h5>
<h5><strong><span style="color: #808080;">Die Forderung nach Mitbestimmung,  transparenter Unternehmenspolitik, Offenlegung der Vorstandsgehälter und  Pensionszusagen sowie absolute finanzielle Transparenz sollten in einem Gemeinschaftsunternehmen &#8211; also in einer Genossenschaft selbstverständlich sein.</span></strong><span style="color: #808080;"></span></h5>
<p><span style="color: #808080;"> </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/09/23/diskussionsforum-transparenz-mitbestimmung-in-genossenschaften/">Diskussionsforum  Transparenz + Mitbestimmung in Genossenschaften</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.genossenschaftswelt.de/2025/09/23/diskussionsforum-transparenz-mitbestimmung-in-genossenschaften/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Diskussionsforum genossenschaftlicher Förderauftrag  oder genossenschaftliche Umlagerung</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2025/09/23/diskussionsforum-genossenschaftlicher-foerderauftrag-oder-genossenschaftliche-umlagerung/</link>
					<comments>https://www.genossenschaftswelt.de/2025/09/23/diskussionsforum-genossenschaftlicher-foerderauftrag-oder-genossenschaftliche-umlagerung/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2025 18:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen zu informieren]]></category>
		<category><![CDATA[Der Förderauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Desinteresse]]></category>
		<category><![CDATA[Fusion]]></category>
		<category><![CDATA[genossenschaftlichen  Förderauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[genossenschaftlichen Verbände]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftsbank]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftsmitglieder]]></category>
		<category><![CDATA[Löschung der Genossenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsform AG]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögen]]></category>
		<category><![CDATA[von den Verbands-Lobbyisten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.genossenschaftswelt.de/?p=2842</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dieser Beitrag wurde überarbeitet und  ergänzt und hier mit Zahlen hinterlegt und vertieft. Dieses Forum betrifft vor allem die Mitglieder der Bankgenossenschaften.  Anders als bei Banken in der Rechtsform AG oder GmbH, bei denen deren Anteilseigner am Vermögen der AG oder GmbH beteiligt sind, aber bei Verlusten nur mit ihrer Einlage haften, ist es bei...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/09/23/diskussionsforum-genossenschaftlicher-foerderauftrag-oder-genossenschaftliche-umlagerung/">Diskussionsforum genossenschaftlicher Förderauftrag  oder genossenschaftliche Umlagerung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong><span style="color: #808080;">Dieser Beitrag wurde überarbeitet und  ergänzt und<a href="https://fusion-raiffeisenbank.de"> hier mit Zahlen hinterlegt und vertieft</a>. Dieses Forum betrifft vor allem die Mitglieder der Bankgenossenschaften. </span></strong></h5>
<h5><strong>Anders als bei Banken in der Rechtsform AG oder GmbH, bei denen deren Anteilseigner am Vermögen der AG oder GmbH beteiligt sind, aber bei Verlusten nur mit ihrer Einlage haften, ist es bei einer Genossenschaftsbank genau umgekehrt.<span class="Apple-converted-space">  </span>Dort sind die Mitglieder nicht am Vermögen der Genossenschaft beteiligt, haften aber persönlich zusätzlich neben ihrer Einlage auch noch mit der in der Satzung bestimmten Haftsumme. Als Gegenleistung haben die Genossenschaftsmitglieder einen Rechtsanspruch auf eine Förderung.</strong></h5>
<h5><strong><span style="color: #808080;">Sind die 17,6 Millionen Mitglieder unserer 672 selbstständigen  Genossenschaftsbanken einfach alle  &#8222;dumm&#8220; und &#8222;desinteressiert&#8220; oder nur gutgläubig</span><span style="color: #808080;">?<br />
</span><span style="color: #808080;">Wird diese Gutgläubigkeit  und  das  &#8222;Desinteresse&#8220; der Genossenschaftsmitglieder gezielt ausgenutzt <a href="https://www.genonachrichten.de/anleitung-zum-bankraub-unsere-bank-soll-fusionieren/">um die Mitglieder auszupündern?</a>   Die Genossenschaftspolitik wird heute  <a href="http://www.genossenschaftswelt.de/lobbyisten/">von den Verbands-Lobbyisten  </a></span><span style="color: #808080;">gemacht. Die betroffenen Genossenschaftsmitglieder haben wenig Einfluss auf die Gesetzgebung.<br />
</span><span style="color: #808080;">Es geht a) um den genossenschaftlichen  Förderauftrag, der in der Bundestagsdrucksache  V/3500 genau erläutert wird und um den Umgang mit dem</span> <span style="color: #808080;">Genossenschaftsvermögen im Rahmen einer Fusion, d.h. Löschung der Genossenschaft.<br />
</span><span style="color: #808080;">Obwohl  die Bundesregierung den Förderauftrag genau beschreibt,  missachten die genossenschaftlichen Verbände und die Genossenschaften diesen Auftrag Mitglieder sind bei Ihren Geschäften mit ihrer Genossenschaft zu fördern. Der Förderauftrag wird einfach als abstrakt oder Sozialromantik abgetan.<br />
</span><span style="color: #808080;">Punkt b) behandelt den Umgang mit dem Genossenschaftsvermögen. Im Rahmen einer Bankenfusion <a href="https://www.geno-bild.de/meine-bank-will-fusionieren/">wird das Vermögen der übergebenden Bank an die übernehmende Bank übertragen</a>,<a style="color: #808080;" href="https://www.genonachrichten.de/buergergenossenschaften-durchkreuzen-bankfusionen/"> ohne die Mitglieder über bestehende Alternativen zu informieren.</a> Die übergebende Bank wird gelöscht, das Vermögen der Mitglieder ist weg. <a style="color: #808080;" href="https://www.genonachrichten.de/volker-beuthin-verena-klappstein-sind-genossenschaftliche-ruecklagen-ein-unteilbarer-fonds/">Die Unteilbarkeit des Genossenschaftsvermögens wird jedoch von führenden Rechtswissenschaftlern in Frage gestellt</a>.</span></strong></h5>
<h5></h5>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/09/23/diskussionsforum-genossenschaftlicher-foerderauftrag-oder-genossenschaftliche-umlagerung/">Diskussionsforum genossenschaftlicher Förderauftrag  oder genossenschaftliche Umlagerung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.genossenschaftswelt.de/2025/09/23/diskussionsforum-genossenschaftlicher-foerderauftrag-oder-genossenschaftliche-umlagerung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Diskussionsforum Cooperative Governance. Wie gehen wir in Genossenschaften miteinander um?</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2025/09/10/diskussionsforum-coopgo-cooperative-governance-wie-gehen-wir-miteinander-um/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 21:18:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Raiffeisen Jahr 2018]]></category>
		<category><![CDATA[WirKraft]]></category>
		<category><![CDATA[Augenhöhe]]></category>
		<category><![CDATA[coopgo]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative coopgo]]></category>
		<category><![CDATA[Interessen der Mitgliedsgenossenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Mitbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Richtlinien]]></category>
		<category><![CDATA[Transpararenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.genossenschaftswelt.de/?p=2840</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es geht um genossenschaftliche Werte wie  Kommunikation auf Augenhöhe, Partizipation, Transparenz und Mitbestimmung. Wir möchten diese Umgangsformen für Genossenschaften verbindlich festlegen. Es geht hier um den Unterschied zwischen Corporate Governance und Cooperative Governance Corporate Governance basiert auf Kapitalinteressen, Cooperative Governance auf Mitgliederinteressen.Die in Deutschland dominierende Struktur des BVR hat jedoch durch ihre Satzungsänderungen, Prüfungsmonopole und...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/09/10/diskussionsforum-coopgo-cooperative-governance-wie-gehen-wir-miteinander-um/">Diskussionsforum Cooperative Governance. Wie gehen wir in Genossenschaften miteinander um?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong><span style="color: #808080;">Es geht um genossenschaftliche Werte wie  Kommunikation auf Augenhöhe, Partizipation, Transparenz und Mitbestimmung. Wir möchten diese Umgangsformen für Genossenschaften verbindlich festlegen. Es geht hier um den Unterschied zwischen Corporate Governance und Cooperative Governance</span></strong></h5>
<h5 data-start="1136" data-end="1467"><strong>Corporate Governance basiert auf Kapitalinteressen, Cooperative Governance auf Mitgliederinteressen.</strong><br data-start="1260" data-end="1263" /><strong>Die in Deutschland dominierende Struktur des BVR hat jedoch durch ihre Satzungsänderungen, Prüfungsmonopole und Zentralisierungstendenzen elementare Prinzipien der Cooperative Governance ausgehöhlt.</strong></h5>
<h5 data-start="1469" data-end="1919"><strong>Der ICA-Code of Conduct bzw. die Co-operative Governance Principles gelten international als normative Grundlage kooperativer Unternehmensführung.</strong><br data-start="1623" data-end="1626" /><strong>Sie operationalisieren die sieben ICA-Grundprinzipien – Selbsthilfe, Selbstverantwortung, Demokratie, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit – und stellen somit die ethische und organisatorische Basis eines funktionierenden genossenschaftlichen Governance-Modells dar.</strong></h5>
<h5><strong><span style="color: #808080;">Die<a style="color: #808080;" href="http://www.coopgo.de"> Initiative coopgo</a> befasst sich mit Entwicklung dieser Cooperative Governance Richtlinien, die den Umgang zwischen Mitglied und seiner Genossenschaft und die Rechte und Pflichten der Mitglieder festschreiben.   </span></strong></h5>
<h5><strong><span style="color: #808080;">In Deutschland sind auch genossenschaftlichen Verbände mit in die Cooperative Governance Richtlinien  einzubeziehen.  Die Genossenschaftsorganisation &#8211; dahinter verbirgt sich derzeit ein hierarchisch, geprägtes  dreistufiges Verbandswesen &#8211; wurde <a style="color: #808080;" href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/05/bundesregierung-haelt-an-nationalsozialistischer-gesetzgebung-fest/">1934 durch  Führererlass</a> und Zwangsmitgliedschaft gestärkt.  Inzwischen greifen die Verbände &#8211; insbesondere der BVR mit staatlicher Unterstützung in die Autonomie der rechtlich selbstständigen Genossenschaften ein.  Ein Beispiel ist die gesteuerte <a style="color: #808080;" href="https://www.genonachrichten.de/anleitung-zum-bankraub-unsere-bank-soll-fusionieren/">Fusionspolitik der Genossenschaftsbanken.</a></span></strong></h5>
<h5><strong><span style="color: #808080;">Ursprünglich wurden die Genossenschaftsverbände gegründet um die Interessen der Mitgliedsgenossenschaften und somit der Mitglieder zu vertreten.  Bereits am <a style="color: #808080;" href="http://www.genossenschaftswelt.de/wv-23-maerz-unsere-motive/">23. März 1889</a> wurde der Schutz der Genossenschaftsmitglieder vor ihren &#8222;Obergenossen&#8220;  im Reichstag offiziell  angemahnt.</span></strong></h5>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/09/10/diskussionsforum-coopgo-cooperative-governance-wie-gehen-wir-miteinander-um/">Diskussionsforum Cooperative Governance. Wie gehen wir in Genossenschaften miteinander um?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CoopGo Genossenschaften 2.0. oder WirKraftWerke</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/30/coopgo-genossenschaften-2-0-wecoms-oder-wirkraftwerke/</link>
					<comments>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/30/coopgo-genossenschaften-2-0-wecoms-oder-wirkraftwerke/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Aug 2017 15:42:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftspolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.genossenschaftswelt.de/?p=1670</guid>

					<description><![CDATA[<p>CoopGo Genossenschaften sind ein deutliches politische Signale für einen Aufbruch in eine Gesellschaft des Miteinanders. update: 15.Oktober 2019. Die politische Diskussion nimmt Fahrt auf. Der neue genossenschaftliche Spitzenverband  mmw-coopgo bezieht Stellung und spricht sich für eine Kooperativgesellschaft aus. Im direkten Dialog mit den politisch Verantwortlichen möchten wir die Genossenschaftsidee neu beleben.  Unser Ziel ist eine „Kooperations-Wende“...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/30/coopgo-genossenschaften-2-0-wecoms-oder-wirkraftwerke/">CoopGo Genossenschaften 2.0. oder WirKraftWerke</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>CoopGo Genossenschaften sind ein deutliches politische Signale für einen Aufbruch in eine Gesellschaft des Miteinanders.</strong></h4>
<h4><strong>update: 15.Oktober 2019. Die politische Diskussion nimmt Fahrt auf. Der neue genossenschaftliche Spitzenverband  <a href="http://mmw-coopgo.de">mmw-coopgo</a> bezieht Stellung und spricht sich für eine <a href="https://www.genonachrichten.de/new-way-of-working-kooperativwirtschaft-ist-zukunft/">Kooperativgesellschaft</a> aus. </strong></h4>
<h4><strong>Im </strong><strong>direkten Dialog mit den politisch Verantwort</strong><strong>lichen möchten wir die Genossenschaftsidee neu beleben.  Unser Ziel ist <em>eine „Kooperations-Wende“ . Genossenschaften funktionieren und machen glücklich. <a href="https://www.genonachrichten.de/mondragon-zu-gast-bei-raiffeisen/">Produktionsgenossenschaften funktionieren ohne Stempeluhren und ohne Gewerkschaften.</a>  Dafür gibt es eine Vergütungssolidarität, gemeint sind   Managergehälter, die sich am Durchschnittsgehalt des Betriebs orientieren, niedrige Krankenstände und eine hohe Arbeitszufriedenheit. </em></strong></h4>
<h4>Wenn eine <a href="https://www.coop-impulse.de/kooperation-ist-kein-modewort/">Gesellschaft auf der Grundannahme basiert, dass „alle mit allen“ in Wettbewerb stehen</a>, bleibt für die Anwendung kooperative Tugenden kaum Platz. Die in diesem Kontext agierenden Geschäftsmodelle sind entweder „systemkonform“ oder agieren faktisch außerhalb ihres selbstgewählten „Systems“.</h4>
<h4>Damit ist natürlich nicht gemeint, dass Genossenschaften „Systemgegner“ werden sollten, aber es wäre an der Zeit, zu dieser Thematik in einen fairen Diskurs einzutreten. <a href="https://www.coop-impulse.de/es-ist-nun-zeit-auch-mal-umzudenken/">Nein Genossenschaften sind eine wesentliche Stütze eines neuen Wirtschaftssystems.</a> Warum? Unsere Wertesystem befindet sich mal wieder im Umbruch. Arbeit und Arbeitsteilung werden neu definiert. Open Source ist eine stark wachsense Keimzelle mit wachsenden Erfolgen. Mit anderen Worten Wikipedia ersetzt Brockhaus. Gleichzeitig führt die zunehmende Digitalisierung zu einer neuen Form der sozialen Kontrolle.</h4>
<h4>Die systematische und systembedingte gewollte „Vereinzelung des Menschen“ in der Konkurrenzwirtschaft zum manchmal asozialen „Ichling“ wird mittelfristig nicht mehr funktionieren.  Der Abschied von der Ich-Kultur ist  vorprogrammiert.</h4>
<h4>Was haben  CoopGo  und Genossenschaftsbewegung gemeinsam. Sie brauchen direkten politischen Einfluss und eine etablierte Plattform, wie beispielsweise das Genossenschaftsparlament. <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/lobbyisten/">Heute wird die Genossenschaftspolitik von verbandshörigen Lobby Politikern bestimmt.</a> Das wollen wir ändern.</h4>
<h4>Wie steht es um unsere Genossenschaften? Das mitgliederstärkste Segment, unsere Bankgenossenschaften lässt sich von seinen Dachverband führen, <a href="https://www.genonachrichten.de/anleitung-zum-bankraub-unsere-bank-soll-fusionieren/">als wären die selbstständigen Genossenschaften Filialen eines Fast Food Franchise.</a></h4>
<h4>Sie kommunizieren „kooperativ“ und handeln „konkurrierend“ und verstoßen dabei regelmäßig gegen die genossenschaftlichen Wertvorstellungen. Missbrauchen Bankgenossenschaften vorsätzlich die Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft? Welche Rolle spielt die BaFin?</h4>
<h4>Politiker, die zu aktuellen Anlässen   zu mehr Genossenschaftsgründungen aufrufen, tragen wenig dazu bei, dass sich wahre Genossenschaften und Kooperationen entwickeln können.<br />
Das gilt auch für die Genossenschaftsverbände, die sich offensichtlich selbst verwalten und die Gründung von Genossenschaften mit Ihrer Bürokratie häufig behindern.</h4>
<h4>Das Problem sind nicht Genossenschaften, das Problem ist eher die Beharrlichkeit und Stringenz, mit der im Lande dem System Konkurrenz gehuldigt wird.</h4>
<h4>So kann und wird Genossenschaft und Kooperation zwar durchaus interessante „Farbtupfer“ in das monotone Bild der allgegenwärtigen Konkurrenz-Denke bringen, aber ihre wirkliche Attraktivität werden sie kaum entfalten können.</h4>
<h4>Überzeugte System-Kritiker könnten vielleicht Recht haben mit ihrer Annahme, dass eine wirkliche Entfaltung von erfolgreichen Kooperations-Projekten eigentlich nicht erwünscht sei, denn das könnte die Rufe nach einer Gesamt-Kultur von Miteinander deutlichen Auftrieb geben. Vielleicht ist das auch die Erklärung warum ein Großteil der <a href="https://www.genonachrichten.de/genossenschaftlichkeit-ein-fremdwort/">Genossenschaftsmitglieder die Berührungspunkte zu ihrer Genossenschaft fehlen</a> und die Mitgliedschaft gar nicht gelebt wird.</h4>
<h4>Fordern wir doch die heimlichen „Gegner“ von einem gestärktem Kooperations-Sektor heraus und fragen sie, ob sie zumindest bereit sind, über so etwas wie eine „Zwischen-Lösung“ nachzudenken, eine Art <strong>„Nachteils-Ausgleich“,</strong> den Genossenschaften bewältigen müssen, weil sie – aus ihrer kooperativen Sicht gesehen – in einem „kooperationswidrigen“ Umfeld tätig sein müssen.</h4>
<h4>Genossenschaften müssen derzeit –latent &#8211; enorme Anpassungsleistungen zugunsten einer – inzwischen durchaus fragwürdigen – Dominanz von Konkurrenz aufbringen.</h4>
<h4>Es scheint problemlos, erkennen zu wollen, dass Unternehmen in strukturschwachen Gebieten, weil sie Größen- oder andere Nachteile haben, förderwirtschaftlich zu unterstützen. Aber für Unternehmen, die – mehr oder weniger – gezwungen sind, ihre kooperativen Grund-Prinzipien aufzugeben, um dem „Konkurrenz-Spiel“ folgen zu können, scheint es irgendwie eine „Denk-Barriere“ zu geben, hierbei einen <strong>„Nachteilsausgleich“ </strong>zu erkennen und anzuerkennen.</h4>
<h4>Dieser Beitrag wurde für unseren Blog gekürzt und leicht angepasst um die Diskussion anzuregen. Der vollständige Original Beitrag mit einigen ergänzenden Beispielen ist <a href="http://www.genossenschaftswelt.de/genossenschaften-benoetigen-jetzt-deutliche-politische-signale-fuer-eine-gesellschaft-des-miteinanders-eine-kooperations-wende/">hier hinterlegt</a>.</h4>
<h4>Die Begriffe „WeComs“ und „Ichlinge“ wurden dem Buch: WeQ better than IQ. Abschied von der Ich-Kultur entnommen. Dort wird auf die gesellschaftliche Bedeutung des Open Source Projekts Wikipedia am Beispiel Brockhaus deutlich gemacht. ISBN 978 3-86581-752-5 bei oekom.de 12,95€</h4>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/30/coopgo-genossenschaften-2-0-wecoms-oder-wirkraftwerke/">CoopGo Genossenschaften 2.0. oder WirKraftWerke</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/30/coopgo-genossenschaften-2-0-wecoms-oder-wirkraftwerke/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Genossenschaftswelt führt Geno Ratio und Geno Faktor ein</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/06/genossenschaftswelt-fuehrt-geno-ratio-und-geno-faktor-ein/</link>
					<comments>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/06/genossenschaftswelt-fuehrt-geno-ratio-und-geno-faktor-ein/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Aug 2017 19:01:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftspolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.genossenschaftswelt.de/?p=1513</guid>

					<description><![CDATA[<p>Genossenschaftswelt führt Geno Ratio und Geno Faktor ein &#8211; oder warum es in Deutschland eigentlich 95.000 Genossenschaften geben sollte. Raiffeisen – Mensch, was hat man deiner Idee bloß angetan? Was einst als tolles Konzept gestartet ist, dümpelt heute vor sich hin. &#160; &#160;*************************update &#160;1.03.2018********************* Die Statistik des Zentralverbandes deutscher Konsumgenossenschaften (ZdK) für das Jahr 2017...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/06/genossenschaftswelt-fuehrt-geno-ratio-und-geno-faktor-ein/">Genossenschaftswelt führt Geno Ratio und Geno Faktor ein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Genossenschaftswelt führt Geno Ratio und Geno Faktor ein &#8211; oder warum es in Deutschland eigentlich 95.000 Genossenschaften geben sollte. Raiffeisen – Mensch, was hat man deiner Idee bloß angetan?</strong></p>
<p>Was einst als tolles Konzept gestartet ist, dümpelt heute vor sich hin.</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp; &nbsp;*************************update &nbsp;1.03.2018*********************<br />
<span style="font-size: 20px;">Die Statistik des Zentralverbandes deutscher Konsumgenossenschaften (ZdK) für das Jahr 2017 ist ernüchternd. Insgesamt wurden 188 Genossenschaften neu in die Genossenschaftsregister eingetragen. &nbsp;Das sind sechs mehr als im Vorjahr. Dem stehen insgesamt 185 Löschungen gegenüber. </span><strong style="font-size: 20px;">Somit gibt es im Vergleich zum Jahr 2016 nur drei Genossenschaften mehr. Ein Großteil der Löschungen sind das Ergebnis der <a href="https://www.geno-bild.de/meine-bank-will-fusionieren/">BVR Fusionspoltik die hier thematisiert wird</a>.</strong></p>
<p>&nbsp; &nbsp;*************************update &nbsp;1.03.2018*********************</p>
<p>Ist Raiffeisen ein Spanier, ein Franzose, ein Italiener, Pole, Finne oder Ungar? Natürlich nicht, er ist ein Deutscher. Schaut man sich allerdings in diesen – und noch viel mehr europäischen Ländern – die aktuellen Entwicklungen zum Genossenschaftssektor an, käme man nicht darauf, dass er ein Deutscher war.</p>
<p>Deutschland ist in Europa von einem Vorbild-Land zu einem Entwicklungsland in Sachen Genossenschaften geworden.</p>
<p>Netto – nach Abzug von Löschungen &#8211; haben sich im Jahre 2016 die Genossenschaften in Deutschland nur um „sehr müde“ <strong>23 (!)</strong> Genossenschaften vermehrt. Das ist im Vergleich zu anderen Rechtsformen ein absolutes „Tief“.</p>
<p>Nun könnte man meinen, diese negative Entwicklung sei in anderen europäischen Ländern ebenfalls negativ. Stimmt aber nicht, absolut nicht. Genau das Gegenteil ist der Fall!</p>
<p>Deutschland ist &#8211; im Verhältnis zu anderen Ländern – eine Art Entwicklungsland geworden!</p>
<p>Natürlich passen solche Feststellungen nicht in das Bild derer, die gerade mit dem Namen des exzellenten Ideen-Gebers für Genossenschaften, Friedrich Wilhelm Raiffeisen eine große angelegte Verbandspropaganda starten. Im Jahre 2018 findet „200 Jahre Raiffeisen“ statt. Man wäre dumm, wenn man das nicht für sich nutzen würde. …</p>
<p>Unklar bleibt, was es eigentlich zu feiern gäbe, denn in Deutschland gibt es lediglich 7500 Genossenschaften (2016), während es – bei zum Teil erheblich niedrigeren Einwohnerzahlen – in <strong>Spanien 20.100</strong>, in <strong>Italien 39600</strong> oder <strong>Frankreich 22600 Genossenschaften</strong> gibt.</p>
<p>Auch kann nicht als Entschuldigung angeführt werden, dass es in Deutschland keine Resonanz für Genossenschaften gäbe. Derzeit stehen – so genossenschaftstypische Werte, wie Teilhabe, Transparenz, Vertrauen oder Selbstorganisation – bei den Menschen in Deutschland hoch im Kurs.</p>
<p>Und übrigens , wir hatten in Deutschland bereits einmal <strong>über 52.000 (!)</strong> Genossenschaften. Wir hatten auch Zeiten, in denen <strong>jährlich 2.000 bis sogar 5.000 neue Genossenschaften gegründet wurden!</strong></p>
<p>Es liegt also weder an der guten Idee von Herrn Raiffeisen, noch an einer Distanz der Deutschen zu Genossenschaften oder Genossenschaftswerten oder gar daran, dass Wirtschaft in Kooperation von den Menschen nicht aufgegriffen würde.</p>
<p>Worin auch immer die Gründe liegen mögen, das extrem schlechte Ergebnis für Genossenschaftsgründungen fordert <strong>zum Handeln</strong> förmlich heraus.</p>
<p>Aber wer sollte das tun?</p>
<p>Die Großverbände, die sich bisher als alleinige Sachwalter in Sachen Genossenschaften gegenüber der Politik dargestellt haben? Wohl kaum, denn sie tragen – indirekt oder direkt – entscheidende Verantwortung für das schlechte Bild.</p>
<p>Oder die Wissenschaft? <a href="https://www.genoleaks.de/genogate-affaere/">Die genossenschaftlichen Forschungsinstitute an Universitäten sind solange nicht unabhängig, solange sie vom Geld von genossenschaftlichen Groß-Verbänden oder deren Unternehmen abhängen.</a></p>
<p>Die Politik? Die Lobbyarbeit der Großverbände ist in fast alle Parteien sehr gut ausgeprägt.</p>
<p>Ein dringender Wandel ist angezeigt, um diesen Tiefpunkt deutscher Genossenschaftsentwicklung umzukehren.</p>
<p>Und dieser Wandel kann und wird sich nicht einstellen, solange ein „Kartell“ von wenigen Großverbänden den Ton in Deutschland angeben.</p>
<p>Man nennt ihn „Gemeinsamen Ausschuss“ für den Genossenschaftsbereich. Nun gut, dann muss man auch bereit sein, für das Desaster die Verantwortung zu übernehmen.</p>
<p>Ein „weiter so“ oder „wir schaffen das“ kann es nicht geben. Jetzt müssen die Menschen in Genossenschaften und die Genossenschaften selbst, in die Verantwortung gehen.</p>
<p>Die Idee, ein &nbsp;digitales&nbsp;<strong>„GenossenschaftsParlament“</strong> und einen <strong>„GenossenschaftsRat“</strong> zu gründen, hat seine dringende Berechtigung.</p>
<p>Wichtig ist jetzt, die hervorragenden Ideen von Raiffeisen und Schulze-Delitzsch nicht wenigen zu überlassen, sie zu verkörpern. Es gebietet den Menschen, allen Menschen sich damit zu identifizieren, die kooperativ denken und handeln wollen. Dies ist nicht das Vorrecht von denen, die sich mit dieser Idee nur noch <strong>geschäftspolitisch </strong>zu verbinden scheinen.</p>
<p>Die Statistik zeigt, wie weit Deutschland in Sachen Genossenschaften zurückgefallen ist. Dafür tragen wenige Verbandsfunktionäre aus lediglich 2 Großverbänden die Verantwortung. Fairerweise sei gesagt, eigentlich nur ein Großverband, denn im Bereich Wohnungsbau sind durchaus Unterschiede zu erkennen.</p>
<p>Überträgt am die Anzahl der Genossenschaften verschiedener Länder auf Deutschland – unter Berücksichtigung der tatsächlichen Einwohnerzahl dieser Länder &#8211; dann müssten wir in Deutschland nicht nur 7.500 Genossenschaften haben. Im Vergleich zu <strong>Italien müssten es 53.750</strong> Genossenschaften, im Vergleich zu <strong>Spanien wären es 35.700</strong>, im Vergleich zu <strong>Frankreich 27.950</strong>, im Vergleich zu <strong>Schweden 48.850</strong> und <strong>Finnland sogar 76.400</strong> Genossenschaften. Die Relation zur <strong>Schweiz</strong> ist besonders drastisch, denn nach diesem Vergleich hätten wir eigentlich über <strong>95.000</strong> Genossenschaften haben müssen! Wir haben aber nur 7.500 Genossenschaften in Deutschland.</p>
<p>Wenn das keine Ironie der Geschichte ist: Friedrich Wilhelm Raiffeisen wird ausgerechnet von denen geehrt, die für eine Wirklichkeit verantwortlich zeichnen, die Raiffeisen wohl kaum so gewollt hätte.</p>
<p>Man kann nur hoffen, dass es genug Politiker und Journalisten gibt, die dieses Medien-Spektakel durchschauen und sich ihre eigene Meinung bilden werden. Beginnen Sie einfach damit, die richtigen Fragen zu stellen, wenn man Sie anspricht, sich vor einen „Werbe-Zug“ spannen zu lassen, der längst neben den Gleisen fährt ….</p>
<p><em>(Die Grundzahlen der Genossenschaften der Länder der Statistik wurde von der europäischen Dachorganisation der Genossenschaften, „Cooperatives Europe“ 2016 veröffentlicht)</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/06/genossenschaftswelt-fuehrt-geno-ratio-und-geno-faktor-ein/">Genossenschaftswelt führt Geno Ratio und Geno Faktor ein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/06/genossenschaftswelt-fuehrt-geno-ratio-und-geno-faktor-ein/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Genossenschaftsrat ist eine „open Source“ Mitmacht Initiative</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/07/13/der-genossenschaftsrat-ist-eine-open-source-mitmacht-initiative/</link>
					<comments>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/07/13/der-genossenschaftsrat-ist-eine-open-source-mitmacht-initiative/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2017 18:05:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Blockchain]]></category>
		<category><![CDATA[CooperationsRat]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftsparlament]]></category>
		<category><![CDATA[open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Transformationsprozess]]></category>
		<category><![CDATA[WirGesellschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.genossenschaftswelt.de/?p=1222</guid>

					<description><![CDATA[<p>****update****** 16.11.17 alle Beiträge zum Genossenschaftsparlament und zum Cooperationsrat werden derzeit überarbeitet und angepasst. Grund dafür ist eine konzeptionelle Umstellung.  Unser Genossenschaftsparlament wird digital und setzt auf die Blockchain…. ++++ UPDATE ++++ Genossenschaftsrat wird zum Cooperationsrat / Kooperationsrat. Es ist wohl unumstritten die WirGesellschafts kommt schneller als erwartet. Der Transformationsprozess unser Gesellschaft ist nicht mehr aufzuhalten. Ein Beleg...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/07/13/der-genossenschaftsrat-ist-eine-open-source-mitmacht-initiative/">Der Genossenschaftsrat ist eine „open Source“ Mitmacht Initiative</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div><em><strong>****update****** 16.11.17 alle Beiträge zum Genossenschaftsparlament und zum Cooperationsrat werden derzeit überarbeitet und angepasst. </strong></em><br />
<em><strong>Grund dafür ist eine konzeptionelle Umstellung.  Unser Genossenschaftsparlament wird digital und setzt auf die <a href="https://www.u-d-g.de/die-generation-bitcoin/">Blockchain….</a></strong></em></div>
<div></div>
<div></div>
<div class="">++++ UPDATE ++++</div>
<div class="">
<p><span style="color: #000080;"><em>Genossenschaftsrat wird zum Cooperationsrat / Kooperationsrat. Es ist wohl unumstritten die WirGesellschafts kommt schneller als erwartet. Der Transformationsprozess unser Gesellschaft ist nicht mehr aufzuhalten. Ein Beleg dafür liefert die </em><em>Digitalisierung und die Blockchain. </em></span></p>
<div class="">
<div class=""><span style="color: #000080;"><em>Die WeQ Bewegung hat den Anfang gemacht &#8211; aber auch die solidarische Ökonomie, die Bürgergesellschaft und selbst Vereine beanspruchen ein direktes Mitspracherecht wenn es um ihre Interessen geht. </em></span></div>
</div>
</div>
<div class=""></div>
<div class=""></div>
<div class=""><span style="font-family: Arial;">Die ursprüngliche Idee war ganz einfach. Es ging uns  darum das UNESCO Weltkulturerbe Genossenschaft und den Genossenschaftsgedanken neu zu beleben.</span></div>
<div class=""><span style="font-family: Arial;"> </span></div>
<div class=""><span style="font-family: Arial;">Die heute vorzufindenden genossenschaftlichen Verbandsstrukturen, <span class="">die derzeitige Form einer</span> Pflichtmitgliedschaft in einem Prüfungsverband, <span class="">Inhalt und Form von Prüfungen</span> und der Ausschluss der Genossenschaftsmitglieder <span class="">(Vertreterversammlungen) </span>an der Entscheidungsfindung sind <span class="">überholt und entsprechen nicht den Standards moderner, attraktiver Genossenschaften, wie sie in anderen europäischen Staaten längst realisiert sind</span>.</span></div>
<div class=""><span style="font-family: Arial;">Wir benötigen künftig  kein dreistufiges, <span class="">ineffektives</span> Verbandssystem. </span></div>
<div class=""><span style="font-family: Arial;">Wir fordern die politischen Parteien auf, das bestehende Genossenschaftsgesetz grundlegend zu reformieren und den mehr als 22,5 Millionen Genossenschaftsmitgliedern  </span><span style="font-family: Arial;">ein angemessenes Mitspracherecht einzuräumen. Eine Strukturreform des Genossenschaftsgesetzes ist überfällig<span class="">. Die Bildung eines „Genossenschaftsparlamentes“ und eines „GenossenschaftsRates ist deshalb konsequent, weil demokratisch legitimiert und weist damit in die richtige Richtung. <strong style="font-style: italic;"> +++++update +++++Alle unsere Beiträge zum Genossenschaftsparlament und zum Cooperationsrat werden derzeit überarbeitet und angepasst. </strong> <em><strong>Grund dafür ist eine konzeptionelle Umstellung. Unser Genossenschaftsparlament wird digital. Die genossenschaftliche Mitbestimmung soll wieder gelebt werden. Unser Ziel: Mitbestimmung per Smartphone oder  PC  auf allen Entscheidungsebenen. Laut § 43 GenG kann  die Satzung es zulassen, dass Beschlüsse der Mitglieder schriftlich oder in elektronischer Form gefasst werden; das Nähere hat die Satzung zu regeln- </strong></em></span></span></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/07/13/der-genossenschaftsrat-ist-eine-open-source-mitmacht-initiative/">Der Genossenschaftsrat ist eine „open Source“ Mitmacht Initiative</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/07/13/der-genossenschaftsrat-ist-eine-open-source-mitmacht-initiative/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>31</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was leistet die genossenschaftliche Organisation?</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/05/was-leistet-die-genossenschaftliche-organisation/</link>
					<comments>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/05/was-leistet-die-genossenschaftliche-organisation/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2017 21:49:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[DGRV]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung der Mitglieder]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftsidee]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftsmitglieder]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Kaltenborn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.genossenschaftswelt.de/?p=227</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bereits 1995 stellte Prof. Dr. Rolf Steding fest: „Genossenschaften befinden sich in einem Dauerkonflikt zwischen Identitätsfindung und Artverfremdung“, die anscheinend von den genossenschaftlichen Verbänden zumindest akzeptiert, wenn nicht gesteuert wurde. Folgerichtig büßt die Rechtsform der Genossenschaft immer mehr von ihrer Originalität im System des Gesellschaftsrechts ein. (siehe hierzu auch Rolf Steding: Die AG – rechtsförmliche...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/05/was-leistet-die-genossenschaftliche-organisation/">Was leistet die genossenschaftliche Organisation?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits 1995 stellte Prof. Dr. Rolf Steding fest: „Genossenschaften befinden sich in einem Dauerkonflikt zwischen Identitätsfindung und Artverfremdung“, die anscheinend von den genossenschaftlichen Verbänden zumindest akzeptiert, wenn nicht gesteuert wurde. Folgerichtig büßt die Rechtsform der Genossenschaft immer mehr von ihrer Originalität im System des Gesellschaftsrechts ein. (siehe hierzu auch Rolf Steding: Die AG – rechtsförmliche Alternative zur eG)&nbsp;Hat sich das „System Genossenschaft“ in den vergangenen 20 Jahren weiter entwickelt, weiter verselbstständigt oder noch weiter von der Basis entfernt?</p>
<p>Auch heute arbeiten die meisten der Genossenschaftsverbände, eindeutig gegen die Mitgliederinteressen, gegen den genossenschaftlichen Förderauftrag und gegen die genossenschaftlichen Werte.</p>
<p>Warum haben die Verbände den Rechtsgrundsatz der genossenschaftlichen Selbstverantwortung der Mitglieder so massiv eingeschränkt? Sind die Regularien zur Wahlordnung der Vertreterversammlung kennzeichnend für das neue innergenossenschaftliche Demokratieverständnis? Warum dürfen Bankvorstände bei Generalversammlungen massiv Blankovollmachen einsetzen? Wer ist dafür verantwortlich?</p>
<p>Allein im DGRV sind 4 Bundesverbände, 5 Regionalverbände, 6 Fachverbände, 22 Zentralunternehmen und Spezialinstitute organisiert.</p>
<p>(vgl.Wilhelm Kaltenborn, Schein und Wirklichkeit). Die Einhaltung des GenG und die Weiterentwicklung der Genossenschaftsidee sollte so zu gewährleisten sein.</p>
<p>Wie steht es um das aktuelle gesellschaftliche Ansehen der Rechtsform Genossenschaft bei ihren mehr als 23 Mio. Mitgliedern?</p>
<p>Genossenschaftsmitglieder, die ihre Rechte nicht kennen, stehen ihrer Genossenschaft relativ gleichgültig gegenüber und sind eine einfache Manövriermasse. Ist das gewollt?</p>
<p>Warum wird die Idee der genossenschaftlichen Kooperation nicht vorgelebt und gefördert. Warum haben Genossenschaften ein verstaubtes Image? Warum fällt uns eine Identifikation mit dem doch sehr einfach gestrickten Unternehmenskonzept = Förderung der Mitglieder im Rahmen einer genossenschaftlichen Kooperation so unendlich schwer?</p>
<p>Welchen Nutzen stiften die vielen genossenschaftlichen Verbände? Was kostet die Verwaltung? Warum werden die Bilanzen und Vermögenswerte der genossenschaftlichen Verbände nicht offengelegt?</p>
<p>Wer kommt für die Kosten dieses Verwaltungsapparats auf?</p>
<p>Nach der Einschätzung des Autors kümmern sich die genossenschaftlichen Verbände nicht um die Einhaltung des GenG. und erst recht nicht um die Interessen der Genossenschaftsmitglieder, &nbsp;im Gegenteil, durch massive Lobbyarbeit sind die Spitzenverbände für die Verwässerung des GenG. mitverantwortlich.</p>
<p>Auch der dauerhafte Versuch einer Neuinterpretation des GenG., durch budgetgesteuerte, Auftragsforschung ist peinlich. Verkommt die Genossenschaftslehre zur genossenschaftlichen „Hof -Berichterstattung“ &nbsp;Genossenschaften sind, auch 2017 nicht der „Regionalförderung“ verpflichtet, die so gerne in sogenannten Förderbilanzen hervorgehoben und den Mitgliedern als ” indirekte Form der Förderung” verkauft wird. Genossenschaften sind per Gesetz ausschließlich ihren Mitgliedern verpflichtet. Gemeint ist die Förderung der Mitglieder bei ihren Geschäften mit ihrer Genossenschaft.</p>
<p>Aus diesem Grund ist auch eine Gleichbehandlung von Mitgliedern und sonstigen Kunden nicht akzeptabel, es sei denn, der mit Nichtmitgliedern “erwirtschaftete Mehrwert” fließt direkt in die Mitgliederförderung.</p>
<p><em>Der Autor: Gerald Wiegner ist Vorstand der igenos e.V. vormals wir sind die Volksbank, Freunde und Förderer genossenschaftlicher Werte e.V. Bullay</em></p>
<p>++++++Hinweis: &nbsp;Das Thema Mitgliederförderung für die 19,5 Millionen &nbsp;Mitglieder der Genossenschaftsbanken wurde in der aktuellen<br />
Veröffentlichung: igenos Schriftenreihe Band 4, &nbsp;Die Geno-Rente neu definiert. Die beitrags- und provisionsfreie Geno-Rente basiert auf der genossenschaftlichen Rückvergütung. <a href="http://www.contenta.de">Weitere Infos in unserem Partner-Shop</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/05/was-leistet-die-genossenschaftliche-organisation/">Was leistet die genossenschaftliche Organisation?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/05/was-leistet-die-genossenschaftliche-organisation/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Genossenschaften: Wann werden diese „Nazi Gesetze“ endlich abgeschafft?</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/04/liebe-parteien-wann-werden-diese-nazi-gesetze-endlich-abgeschafft/</link>
					<comments>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/04/liebe-parteien-wann-werden-diese-nazi-gesetze-endlich-abgeschafft/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jun 2017 17:20:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftlicher Förderauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[genossenschaftliches Führerprinzip]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftsverbände]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzliches Prüfungsmonopol]]></category>
		<category><![CDATA[Offenlegung aller Managergehälter]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsmitgliedschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.genossenschaftswelt.de/?p=191</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nazi Gesetze: update: &#160;Genoleaks bemängelt im Jahresrückblick 2017 die fehlende Entnazifizierung des Genossenschaftswesens. &#160;Wir richten uns mit diesem Beitrag an unsere politischen Parteien und an die Bundesregierung und fragen an,&#160;wann die von Adolf Hitler 1934 vorgenommenen Anpassungen des Genossenschaftsgesetz (GenG) korrigiert werden.&#160;Zur Diskussion stehen die streng hierarchisch aufgebauten genossenschaftlichen Verbandsstrukturen, die Zwangsmitgliedschaft, dass genossenschaftliche Führerprinzip...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/04/liebe-parteien-wann-werden-diese-nazi-gesetze-endlich-abgeschafft/">Genossenschaften: Wann werden diese „Nazi Gesetze“ endlich abgeschafft?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Nazi Gesetze: update: &nbsp;<a href="https://www.genoleaks.de/genossenschaftswesen-wartet-auf-entnazifizierung-mehr-als-ein-jahresruckblick/">Genoleaks bemängelt im Jahresrückblick 2017</a> die fehlende Entnazifizierung des Genossenschaftswesens. &nbsp;Wir richten uns mit diesem Beitrag an unsere politischen Parteien und an die <a href="http://www.genossenschaftswelt.de/bundesregierung/">Bundesregierung</a> und fragen an,&nbsp;wann die von Adolf Hitler 1934 vorgenommenen Anpassungen des Genossenschaftsgesetz (GenG) korrigiert werden.&nbsp;Zur Diskussion stehen die streng hierarchisch aufgebauten genossenschaftlichen Verbandsstrukturen, die Zwangsmitgliedschaft, dass genossenschaftliche Führerprinzip und das gesetzliche Prüfungsmonopol der Genossenschaftsverbände.&nbsp;Liebe Parteien was gedenken Sie tun, um die Genossenschaftsmitglieder endlich vor Ihren <a href="https://www.wir-sind-die-volksbank.org/wv-23-maerz-unsere-motive/">Verwaltungsorganen</a> zu schützen?&nbsp;<a href="http://www.genossenschaftswelt.de/politik/">Liebe Parteien</a>, bitte nehmen Sie Einfluss auf die genossenschaftlichen Organisation und fordern Sie die Offenlegung der wirtschaftlicher Verhältnisse und der Gewinn und Verlust Rechnung der genossenschaftlichen Verbände und Beteiligungsunternehmen. Unter Genossen sollte es keine Geheimnisse geben, darum bitten wir auch um die Offenlegung aller Managergehälter.</h5>
<h5>Weitere Informationen zur Aushöhlung der genossenschaftlichen Werte findet Ihr hier &nbsp;&nbsp; &nbsp;Warum konnte sich d<em>ie Unternehmensform &nbsp;Genossenschaft in Deutschland nicht durchsetzen. Die genossenschaftliche Organisation entwickelte ein Eigenleben – <a href="https://www.wir-sind-die-volksbank.org/genossenschaftswesen-komplett-verwahrlost-peinlicher-auftritt-vor-geplanten-unesco-festakt-verhindert/">das Genossenschaftswesen</a>. Bereits in den <a href="http://www.genossenschaftswelt.de/wv-23-maerz-unsere-motive/">Reichstagsprotokollen vom 23.März 1889</a> wurde der Schutz der Genossen vor ihren Verwaltungsorganen diskutiert. &nbsp;Das &nbsp;Genossenschaftswesen wuchs und gedieh und zeigte extreme Anpassungsfähigkeit, die dann 1934 mit dem Prüfungsmonopol, &nbsp;der Zwangsmitgliedschaft im Rahmen der Selbstverwaltung &nbsp;und dem dreistufigen Verbandswesen ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte. In der jungen Bundesrepublik wurden die Genossenschaftsverbände als Selbstverwaltungsorganisation übernommen.</em></h5>
<header>
<article id="post-410" class="clearfix post-410 post type-post status-publish format-standard hentry category-cooperative-governance category-genogate tag-entnazifizierung-genossenschaftswesen tag-genossenschaftsgedanke tag-spd-genossenschaft" role="article">
<h5 class="post_content"><em>Eine <a href="http://www.genoleaks.de/genossenschaftswesen-wartet-auf-entnazifizierung-mehr-als-ein-jahresruckblick/">Entnazifizierung des Genossenschaftswesens</a> hat nicht stattgefunden. Statt dessen gibt es Persilscheine für Bankvorstände, die mit Genehmigung der Prüfungsverbände gegen den genossenschaftlichen Förderauftrag verstoßen. Es ist dringend notwendig, dass sich der Bundestag mit den Relikten der<a href="http://konsum-info.de/cms/zeigeBereich/1/zeigeText/417/relikte-aus-laengst-vergangen-geglaubter-zeit.html"> NS-Vergangenheit</a> befasst.</em>Die Stellungnahmen der Parteien werden wir unter <a href="http://www.genossenschaftspolitik.de">www.Genossenschaftspolitik de</a> veröffentlichen und hier zu Diskussion stellen.</h5>
</article>
</header>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/04/liebe-parteien-wann-werden-diese-nazi-gesetze-endlich-abgeschafft/">Genossenschaften: Wann werden diese „Nazi Gesetze“ endlich abgeschafft?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/04/liebe-parteien-wann-werden-diese-nazi-gesetze-endlich-abgeschafft/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
