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	<title>Blockchain+Bank Archive - Genossenschaftswelt</title>
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	<title>Blockchain+Bank Archive - Genossenschaftswelt</title>
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		<title>Bündnis 90 / Die Grünen Bundestagswahl 2021 Stellungnahme zur Rechtsform  Genossenschaft</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2025/10/03/2038/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 08:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben allen politischen Parteien umfangreiches Informationsmaterial und einen Fragebogen zur laufenden Anpassung des Genossenschaftsgesetz zukommen lassen. Betroffen sind ca. 21,5 Millionen Genossenschaftsmitglieder. Die Antworten auf unsere Fragen veröffentlichen wir hier. Die laufende Berichterstattung erfolgt in den GenoNachrichten Dieser Text wir zur Zeit aktualisiert  ARCHIV Genossenschaftswelt.Nachstehend handelt es sich um eine Auswertung aus dem September...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/10/03/2038/">Bündnis 90 / Die Grünen Bundestagswahl 2021 Stellungnahme zur Rechtsform  Genossenschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir haben allen politischen Parteien umfangreiches Informationsmaterial und einen Fragebogen zur laufenden <a href="https://hdr4.bmj.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/DE/2025_Genossenschaftsrecht.html?nn=110490">Anpassung des Genossenschaftsgesetz </a>zukommen lassen. Betroffen sind ca. 21,5 Millionen Genossenschaftsmitglieder.<br />
Die Antworten auf unsere Fragen veröffentlichen wir hier. Die laufende Berichterstattung erfolgt in den <a href="https://www.genonachrichten.de/?s=Novelle">GenoNachrichten</a></strong></p>
<p><strong>Dieser Text wir zur Zeit aktualisiert </strong></p>
<p><strong>ARCHIV Genossenschaftswelt.Nachstehend handelt es sich um eine Auswertung aus dem September 2021</strong></p>
<h6><strong>Bündnis 90 / Die Grünen.<em> &#8222;Den Stellenwert des Genossenschaftswesens für die politischen Parteien kann man auch danach beurteilen, welcher Stellenwert in den Wahlprogrammen eingeräumt wird und wie sich die Parteien zu spezifischen Fragestellungen positionieren.</em> ( <a href="https://www.genossenschaftsinstitut.de/institut/mitarbeiter/prof-dr-richard-reichel/">Richard Reichel</a> ) </strong><em><strong>Im Abschnitt &#8222;Sozialunternehmen und Genossenschaften stärken&#8220; findet sich das Bekenntnis zur Förderung von Genossenschaften, da diese &#8222;krisenfester und gemeinwohlorientierter&#8220;seien als andere Rechtsformen. Warum letzteres der Fall sein soll, erschließt sich dem Leserfreilich nicht; es bleibt eine kaum belegbare Behauptung. Primär geht es den Grünen um die Förderung von sozial-ökologischen Start-ups, für die die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbessert werden sollen. Gefördert werden sollen auch Beteiligungen an Wohnungsgenossenschaften.nDie entsprechenden Passagen klingen ähnlich wie beim Unionsprogramm.n Auch bei den Grünen fehlt eine Auseinandersetzung mit den durch die Politik verursachtenmProblemen traditioneller Genossenschaften, so dass der genossenschaftliche Gehalt als recht dünn zu bewerten ist.&#8220;  Quelle: </strong></em><strong> Prof. Dr. Richard Reichel  </strong></h6>
<div><strong><span style="color: #343434;">Diese Ausarbeitung wurde vom Forschungsinstitut für Genossenschaftswesen an der Universität Erlangen Nürnberg erstellt und </span><a>als Arbeitspapier veröffentlicht</a><span style="color: #343434;">. Sie spiegelt die Meinung des Verfassers wider. </span><span style="color: #343434;">Das Forschungsinstitut sieht seine Aufgabe in der Erforschung des Genossenschaftswesens aus wirtschaftswissenschaftlicher, juristischer und soziologischer Sicht. </span></strong></div>
<div><strong><span style="color: #343434;">Die AG Politik des CoopGo Bund e.V. Verband freier Genossenschaften und Kooperativen hat die oben genannte Vorlage aufgegriffen und durch Bundestagsdrucksachen / Bundesratsdrucksachen aus der letzten Legislaturperiode ergänzt und diese kommentiert.</span></strong></div>
<h5><strong><br />
Zum Vergleich: Der nachstehende Text wurde an dieser Stelle anlässlich der Bundestagswahl 2017 eingestellt.</strong></h5>
<h5><strong><br />
Bündnis 90/Die Grünen wollen die Gründung von Genossenschaften durch Entbürokratisierung und überkommene Verfahrensvorschriften anregen. Energiegenossenschaften werden als wichtige Bündnispartner zum dezentralen Ausbau für die Energiewende angesehen. Ihnen soll der bürokratische Ausschreibungszwang erspart bleiben. Um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, sollen ebenso wieder verstärkt Wohnungsbaugenossenschaften gefördert werden. Durch das Konzept der Neuen Wohnungsgemeinnützigkeit, will die Partei Wohnungsbaugenossenschaften für den sozialen Wohnungsbau gewinnen. Dieses neue Konzept sieht Zulagen und Steuerförderung im Tausch gegen günstigen Wohnraum vor. Zudem sollen insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen dabei unterstützt werden, Anteile an Wohnungsbaugenossenschaften zu erwerben. Auch bei B90/Die Grünen finden sich Bestrebungen, Genossenschaften einer „solidarischen Ökonomie“ dienstbar zu machen. Genannt wird hier neben der Wohnungswirtschaft auch die Landwirtschaft. Generell soll die Rechtsform eG entbürokratisiert werden.</strong></h5>
<h5><strong>Kommentar (veröffentlicht 2017)</strong></h5>
<h5><strong>Bemerkenswert ist hier das Fehlen der penetrant antikapitalistischen Rhetorik wie man sie bei den Linken findet. Die Vorschläge sind recht konkret und haben einen erkennbaren Schwerpunkt im Bereich Energiegenossenschaften und Wohnungsgenossenschaften. Andere traditionelle Genossenschaften wie die Kreditgenossenschaften finden leider keine gesonderte Berücksichtigung. Wenn Bündnis 90/Die Grünen das (genossenschaftliche) Wohnungsangebot fördern möchte, ist das grundsätzlich zu begrüßen. Vorher wäre es freilich sinnvoll, bestehende Hemmnisse zu beseitigen. Dazu zählen vor allem Bauvorschriften, die dazu führen, dass mit viel Aufwand ein minimaler positiver Umwelteffekt erreicht wird. Die Forderungen nach Entbürokratisierung sind etwas unkonkret. Insgesamt macht das Konzept der Partei einen unvollständigen Eindruck.</strong></h5>
<h5><strong><a href="http://konsum-info.de/cms/zeigeBereich/7/zeigeText/412/was-sagen-die-parteien-in-ihren-wahlprogrammen-zum-thema-genossenschaftswesen.html">Quelle: Konsum-info. Zitiert nach: Prof. Dr. Richard Reichel und Christopher Singer, BA</a></strong></h5>
<h5><strong>Genossenschaften waren schon immer ein <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/115/1711579.pdf">Thema von Bündnis 90 / Die Grünen.</a>   Aber wovon reden wir hier eigentlich?  Ein Statement von Gerald Wiegner <a href="http://www.igenos.de"><em>igenos e.V.  </em></a></strong></h5>
<h5><strong>Die ersten Genossenschaften wurden von Kleingewerbetreibenden gegründet und hatten allein das Ziel ihre Mitglieder zu fördern. Es handelte sich um Selbsthilfe-Vereine, die 1868 erstmal mit dem Genossenschaftsgesetz ihre ureigene Rechtsform erhielten. Im Vordergrund jeder Genossenschaft steht bis heute allein die Förderung der Mitglieder. Darum ist das „alte Gesetz“ heute immer noch aktuell. Die Rechtsform eG eignet sich auch für „Netzwerke von Solo Unternehmen“, die gemeinsame Projekte abwickeln und gemeinsam unter einer Marke auftreten und davon profitieren. Dieses Modell entspricht teilweise auch den Vorstellungen von<a href="http://www.arbeitenviernull.de"> Arbeiten 4.0. </a>  Das Genossenschaften heute am „kapitalistischen Marktspiel“ teilnehmen ist selbstverständlich. Es geht hier und heute um die Frage der Arbeitsbedingungen, der Partizipation und der Mitgliederförderung &#8211; also auch um Gewinnverteilung. Aus diesem Grund ist es völlig unangebracht Genossenschaften mit einem „sozialistischen Abenteurspielplatz“ zu vergleichen.</strong></h5>
<h5><strong>Die Förderung der Region oder der Gemeinnutz, ist im Genossenschaftsgesetz nicht vorgegeben, es sein denn man beruft sich auf das nationalsozialistisches Prinzip „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ Siehe hierzu: igenos Schriftenreihe zur Genossenschaftsidee Band 6 ( März/2018)</strong></h5>
<h5><strong>„Solidarische Ökonomie“ passt in eine Zeit, in der sinnerfüllte Arbeit immer knapper wird.  Solidarische Ökonomie steht für „profitfreie Räume“. Hier bietet sich die Rechtsform der eG förmlich an. Wie soll das gehen? 67 Mitglieder einer Genossenschaft betreiben gemeinsam einen landwirtschaftlichen Betrieb. Die erzeugten Produkte werden, laut Satzung, an die Mitglieder im Rahmen der Mitgliederförderung abgegeben. Auf die Warenabgabe an Mitglieder wird kein Mehrwertsteuer erhoben, da der Geschäftszweck der Genossenschaft &#8211; die Versorgung ihrer Mitglieder mit frischen und gesunden Obst- und Gemüse, erfüllt wird und eine Gewinnmaximierung nicht angestrebt wird. Geschäfte mit Nichtmitgliedern sind zulässig und MwSt pflichtig.</strong></h5>
<h5><strong>Auch Wohnbaugenossenschaften handeln nicht immer im Sinn ihrer Mitglieder, werden aber als</strong><br />
<strong>dritter Weg häufig ideologisch „verherrlicht“. Die Pleite der <a href="http://www.genoleaks.de/index.php/2017/11/12/eventus-eg-pleite-vorsatzlicher-betrug-vertragsfreiheit-oder-missbrauchliche-nutzung-des-rechtsmantels-eg/">eventus eG Wohnbaugenossenschaft</a> ist nur ein Beispiel dafür, wie wenig die Genossenschaftsmitglieder, aber auch unser „Politiker“ und die Journalisten über die Rechtsform Genossenschaft wissen.</strong></h5>
<h5><strong>Energiegenossenschaften sind nur im Einzelfällen echte Genossenschaften und zwar nur dann wenn es sich um das Prosumer Modell handelt, also der Produzent, das Genossenschaftsmitglied seine Energie mit einem Preisvorteil (Mitgliedernutzen) bezieht.</strong></h5>
<h5><strong>Selbst ein Großteil unserer Kreditgenossenschaften missbrauchen den Geschäftsmantel der eingetragenen Genossenschaft, indem Sie den eindeutig definierten genossenschaftlichen Förderauftrag missachten. Auch hier grüßt das <a href="http://www.genoleaks.de/index.php/2015/12/05/operation-kuerbis-2-der-anfang-vom-ende-der-genossenschaftsidee/">genossenschaftliche Führerprinzip.</a> Vorstände folgen den Vorgaben ihrer Genossenschaftsverbände und werden großzügig belohnt.</strong><br />
<strong>Die Verbände <a href="http://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/12/genossenschaften-sorgen-dafuer-dass-niemand-zurueckbleibt/">entwickeln Vorgaben</a>, die gar nicht mit dem Genossenschaftsgesetz zu vereinbaren sind. Die Spitzenverbände legen die Gesetze neu aus und instrumentalisieren die BaFin um Druck auf Abweichler auszuüben. Die Aufsichtsbehörden schauen zu. Die Politik sieht keinen Handlungsbedarf.</strong></h5>
<h5><strong>Zu diesem Thema gibt es eine Reihe neuerer Veröffentlichungen aus der <a href="https://www.u-d-g.de/publishing/">igenos Schriftenreihe Genossenschaftspraxis und Genossenschaftsrecht.</a> igenos ist die Interessengemeinschaft der Genossenschaftsmitglieder.</strong></h5>
<h5></h5>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/10/03/2038/">Bündnis 90 / Die Grünen Bundestagswahl 2021 Stellungnahme zur Rechtsform  Genossenschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
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		<title>Diskussionsforum  Transparenz + Mitbestimmung in Genossenschaften</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2025/09/23/diskussionsforum-transparenz-mitbestimmung-in-genossenschaften/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2025 18:31:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Genossenschaften sind  demokratisch aufgebaut. Die Entscheidungsfindung  in der Genossenschaft findet durch die Mitglieder  &#8211; also von &#8222;unten nach oben&#8220; statt.  Ziel jeder Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder. Die genossenschaftlichen Prinzipien werden vom Internationalen Verband  der Genossenschaften weiterentwickelt und gelten  weltweit.  Ausnahmen sind sozialistisch geprägte Experimente im ehemaligen Ostblock. Dort wurde die Rechtsform Genossenschaft jahrzehntelang...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/09/23/diskussionsforum-transparenz-mitbestimmung-in-genossenschaften/">Diskussionsforum  Transparenz + Mitbestimmung in Genossenschaften</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong><span style="color: #808080;">Genossenschaften sind  demokratisch aufgebaut. Die Entscheidungsfindung  in der Genossenschaft findet durch die Mitglieder  &#8211; also von &#8222;unten nach oben&#8220; statt.  Ziel jeder Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder. Die <a href="https://www.ica.coop/en/cooperatives/cooperative-identity#cooperative-principles">genossenschaftlichen Prinzipien </a>werden vom<a href="https://www.ica.coop/en/cooperatives/facts-and-figures"> Internationalen Verband  der Genossenschaften</a> weiterentwickelt und gelten  weltweit. </span></strong></h5>
<h5><strong><span style="color: #808080;">Ausnahmen sind sozialistisch geprägte Experimente im ehemaligen Ostblock. Dort wurde die Rechtsform Genossenschaft jahrzehntelang missbraucht  &#8211;  häufig um die  Mitglieder zu enteignen. </span></strong></h5>
<h5><strong><span style="color: #808080;">Vielleicht auch darum haben Genossenschaften  in Deutschland ein Imageproblem, gelten als bürokratisch, verstaubt, altbacken und sind mit dem Stigma  &#8222;Arme alte Leute Gesellschaft&#8220;  behaftet.   Auch heute besteht tatsächlich  noch der leichte Verdacht  unsere  <a href="https://www.genonachrichten.de/lindner-fuehlt-sich-in-genossenschaften-resozialisiert-zentrales-raiffeisen-fest-in-mainz/">Genossenschaften wären irgendwie sozialistisch geprägt</a>.</span></strong></h5>
<h5><strong><span><span style="color: #808080;">Nach  Auffassung von igenos, einer <span style="caret-color: #808080;">bundesweit</span> aktiven Interessenvertretung der Genossenschaftsmitglieder  sind Genossenschaften eine hochflexible Unternehmensform mit Zukunft. Genossenschaften stehen für die soziale Marktwirtschaft und sind ein Korrektiv. Gerade in dem </span></span><span style="color: #808080;">von völlig neuen Wertvorstellungen und Anforderungen  geprägten digitalen Zeitalter,  können Genossenschaften die neue Arbeitsteilung deutlich besser bewältigen <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/30/wecoms-genossenschaften-2-0-oder-wirkraftwerke/">als der klassische Einzelunternehmer.</a>   Das Genossenschaften in allen Wirtschaftsbereichen funktionieren und auch Markt- und Systemführer werden können belegt das Beispiel Mondragon.   </span></strong></h5>
<h5><strong><span style="color: #808080;">Die Forderung nach Mitbestimmung,  transparenter Unternehmenspolitik, Offenlegung der Vorstandsgehälter und  Pensionszusagen sowie absolute finanzielle Transparenz sollten in einem Gemeinschaftsunternehmen &#8211; also in einer Genossenschaft selbstverständlich sein.</span></strong><span style="color: #808080;"></span></h5>
<p><span style="color: #808080;"> </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/09/23/diskussionsforum-transparenz-mitbestimmung-in-genossenschaften/">Diskussionsforum  Transparenz + Mitbestimmung in Genossenschaften</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Integrations-Genossenschaften – Das Prinzip „Entredonneurship“</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/14/integrations-genossenschaften-das-prinzip-entredonneurship/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Aug 2017 21:01:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>+++update &#160;2.Januar 2019 &#160;das Projekt wird als Plattform-cooperative umgesetzt. Die technischen Lösungen wurden der SPD vorgestellt und mit Frau Andrea Nahles diskutiert ++++++ +++update 15.Mai 2018 &#160;unser Projekt befindet sich bereits in der Umsetzungsphase. Nach dem erfolgreichen crowd founding wird das coopgo Projekt Flüchtlingsgenossenschaften von der Initiative rethink coop in Hamburg weiterentwickelt. ********&#160; Wer kennt...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/14/integrations-genossenschaften-das-prinzip-entredonneurship/">Integrations-Genossenschaften – Das Prinzip „Entredonneurship“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<h5><span style="color: #339966;"><strong>+++update &nbsp;2.Januar 2019 &nbsp;das Projekt wird als<a style="color: #339966;" href="https://www.genonachrichten.de/was-ist-eine-platform-coop/"> Plattform-cooperative</a> umgesetzt. Die technischen Lösungen wurden der SPD vorgestellt und mit<a style="color: #339966;" href="https://platform.coop/stories/andrea-nahles-democratic-party-of-germany"> Frau Andrea Nahles</a> diskutiert ++++++</strong></span></h5>
<h5><span style="color: #ff0000;"><strong>+++update 15.Mai 2018 &nbsp;unser Projekt befindet sich bereits in der Umsetzungsphase. Nach dem <a style="color: #ff0000;" href="https://www.genonachrichten.de/fluechtlingsgenossenschaften-letzter-aufruf/">erfolgreichen crowd founding</a> wird das coopgo Projekt</strong></span><br />
<span style="color: #ff0000;"><strong>Flüchtlingsgenossenschaften von der <a style="color: #ff0000;" href="https://www.rethinkcoop.de">Initiative rethink coop</a> in Hamburg weiterentwickelt. ********&nbsp;</strong></span></h5>
<h5><strong>Wer kennt sie nicht, die Vielzahl der – bisher – wenig hilfreichen Reaktionen im Lande, wie mit dem Thema „Menschenflucht“ und „Asyl“ umzugehen sei. Die einen plädieren für absolute Obergrenzen, die anderen sprechen gar von einer Art „Kulturwandel“ und die anderen reden genau das Gegenteil. Es gibt wenig bisher an Konzepten, die – wenn man sie wirklich zu Ende denkt – zu überzeugen scheinen. Grund genug für Menschen, die gewohnt sind, eher im Miteinander als im Gegeneinander zu denken, einen Versuch zu starten, beide Positionen auf ein „Bild“ hinzuführen, das zu einer konstruktiven Lösung, zumindest einem ernstzunehmenden Ansatz davon, führen könnte: Die Bildung von „Integrations-Genossenschaften“, auch kurz „Entredonneurship“ genannt. Der MMW Bundesverband für Cooperationswirtschaft (MMW) hatte dazu die WKFI (WirKraft-Forschungs-Kooperation) und den DEGP Deutsch- Europäischen Genossenschafts- u. Prüfungsverband als Partner gewonnen. Die Gemeinsame Arbeitsgruppe „Integration und Kooperation“ legte dazu jetzt die ersten Ergebnisse vor.</strong></h5>
<h5><strong>Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz wurde nunmehr ein Rahmen-Konzept in Leipzig vorgestellt.</strong></h5>
<h5><strong>Dazu erläuterte der Vorstand von MMW, Gerd K. Schaumann neben Inhalten und Zielen, zunächst die – durchaus etwas seltsam erscheinende Wortschöpfung <a href="http://www.genossenschaftswelt.de/integrations-genossenschaften-das-prinzip-entredonneurship/">„Entredonneurship“:</a></strong></h5>
<h5><strong>Der „verwandte“ Begriff „Entrepreneurship“ ist besonders in Bereichen innovativer Unternehmensgründer gut bekannt. Er ist mit dem Namen Prof. Günter Faltin eng verbunden. Heute ist „Entrepreneurship“ fast ein „Gütesiegel“ oder „Markenzeichen“ für erfolgreiche, ideengeleitete, Unternehmensgründungen. Das „Faltin-Konzept“ bildet auch für „Entredonneurship“ wichtige Grundlagen, weil „innovative Unternehmens- Gründung“ auch Teil unseres Konzeptes „Integrations-Genossenschaften“ – auch kurz „WirKraft-Integration“ genannt – zusammen:</strong></h5>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><strong>Für Prof. Faltin ergibt sich eine erfolgreiche, innovative Unternehmensgründung (“Entrepreneurship“) vor allem dann, wenn folgende Bestandteile erfüllt sind:</strong></p>
<p><strong>a. Der innovative Gehalt des Konzeptes</strong><br />
<strong>b. Die frühzeitige empirische Überprüfung des Konzeptes und c. Die Arbeitsteiligkeit des unternehmerischen Ansatzes.</strong></p>
<p><strong>An dieser Stelle wollen wir bereits vorwegnehmen, dass „WirKraft- Integration“ nicht mit gewohnten „Integrationsansätzen“ synchron läuft. Es geht auch um Sozialpolitik, aber nicht vorrangig und nicht ausschließlich. Bei der „WirKraft-Integration“ oder „Entredonneurship“ geht eher um eine moderne (integrative) Kooperation, sozusagen eine intelligente Bündelung von sozialpolitischen Ansätzen mit wirtschaftspolitischen Intentionen und entwicklungspolitischen Erkenntnissen.</strong></p>
<p><strong>Keine andere Form bzw. Rechtform wie eine Genossenschaft, ist so ideal geeignete, alle drei dieser Bereiche und deren Anliegen so widerspruchsfrei zu verbinden, dass von Anfang an, lösungsorientiert gearbeitet werden kann, ohne sich in endlosen Diskussionen bzw. Vorurteilen zu verlieren.</strong></p>
<p><strong>Es geht also einerseits um Unternehmensgründungen, durchaus als „Social Entrpreneurship“. Aber im Gegensatz dazu beinhaltet „Entredonneurship“ den wichtigen Aspekt „Transfer“. Ein „Donneur„ ist (auch) ein „Geber“.</strong></p>
<p><strong>Verkürzt gesagt sind „Integrations-Genossenschaften“ darauf angelegt, kooperative Unternehmensgründungen als Teil einer modernen „Integrationspolitik“ zu sehen. Hier übernehmen Menschen, die Asyl in Deutschland beantragen, zugleich weiterhin Verpflichtungen im Interesse ihrer Heimatländer. So werden sie mit Hilfe von Integrations- Genossenschaften – nach entsprechender (unternehmerischer) Qualifikation – quasi ein „donneur“, also ein „Geber“ für ihr Herkunftsland zu sein.</strong></p>
<p><strong>So etwas mag ungewöhnlich klingen, denn bisher wurde lediglich das Augenmerk auf die Alternativen „Bleiben“ oder „Gehen“ gerichtet, die Interessen der Heimatländer, wurden weitgehend ausgeklammert.</strong></p>
<p><strong>Unser Ansatz ist noch besser zu verstehen, wenn man bedenkt, welche Personengruppen aus den Herkunftsländern einen großen Teil der Menschen ausmachen. Es sind vor allem jüngere, zu größeren Teilen gut ausgebildete von denen zahlreiche aus Handwerksbetrieben ihrer Länder kommen. Ihr Weggang – wie auch immer verursacht – schwächt die Wirtschaft ihres Heimatlandes.</strong></p>
<p><strong>Wie man auch immer diskutieren mag, Fakt bleibt, ohne landeseigene</strong></p>
</div>
</div>
</div>
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p><strong>Fachkräfte, lässt sich in diesen Ländern eine dringend notwendige „Re- Vitalisierung“ der Wirtschaft nicht durchführen. Aus – verkürzter &#8211; „Nutzen-Sicht“ kann festgestellt werden, dass die Heimatländer ihre „verlorengegangene“ Bevölkerung – zumal, wenn sie unternehmerisch qualifiziert würde – wesentlich dringender bedarf als ein europäisches Aufnehmerland.</strong></p>
<p><strong>Außerdem ist unverkennbar:</strong></p>
<ol>
<li><strong>Diese jungen Menschen haben starkes Interesse daran, sich in Deutschland zu qualifizieren. Sie wissen nur nicht genau wie, wohin und wozu- aber sie wollen es – und warum eigentlich dann nicht auch unternehmerisch?</strong></li>
<li><strong>Sie wollen einiges von dem Verdienten dann zu ihren daheimgeblieben Familien transferieren. Wer die Bedeutung solcher Transferleistungen für Entwicklungsländer kennt, weiß, dass das Sinn macht.</strong></li>
<li><strong>Zugleich klagt das Handwerk in Deutschland deutlich über fehlenden Nachwuchs, oftmals sind sogar Unternehmensnachfolgen ein großes Problem.</strong></li>
</ol>
<p><strong>Nicht unberücksichtigt bleiben sollte auch die Angst in unserer Bevölkerung, dass viele der Asylsuchenden potenziell ansprechbar wären für Gewalt oder gar Terrorismus. Wir könnten relativ sicher sein, dass Asyl-Suchende oder Ausländer mit sozialer bzw. wirtschaftlicher Perspektive kaum Interesse an solchen Wegen haben, für sie wohl jede Form von „Terrorismus“ keine Resonanz bietet.</strong></p>
<p><strong>Das Gesamtprojekt „Integrations-Genossenschaften“ sollte über das Bundes-Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit koordiniert, weil dort die kompetenten Berater verfügbar sind, die recht genau die (wirtschaftliche) Situation der Herkunftsländer kennen.</strong></p>
<p><strong>Verkürzt gesagt. haben Integrations-Genossenschaften insbesondere folgende Aufgaben:</strong></p>
<ol>
<li><strong>Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit entwickelt ein „Programm Eingliederungs-Genossenschaften“ – kurz PEG genannt.</strong></li>
<li><strong>Danach kann jedes Bundesland mindestens den Aufbau einer Eingliederungs-Dach-Genossenschaft (EDG) beantragen können.</strong></li>
<li><strong>Eine EDG übernimmt als fachlicher Koordinator die Ausbildung und Betreuung der Jugendlichen „Unternehmer in Spe“. Mitglieder dieser Genossenschaft sind neben Vertreter der Landesministerien (Wirtschaft und Soziales) auch Vertreter von Wirtschafts-, Sozial- und Genossenschaftsverbänden, sowie Unternehmer, besonders aus Handwerksbereichen. Im Status von „investierenden“ oder hier besser „Fördermitglieder“ genannt, sollten vor allem Handwerksunternehmen einbezogen werden. Ebenfalls als „Fördermitglieder“ sollten – nach ihrem Entstehen – die eigentlichen, weil wirtschaftlich handelnden</strong></li>
</ol>
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<div class="page" title="Page 4">
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<div class="column">
<h5><strong>„Integrations-Fach-Genossenschaften“ (IFG) berücksichtigt werden.</strong></h5>
<ol start="4">
<li>
<h5><strong>In Abstimmung mit den Vertretern des Handwerks und unter Berücksichtigung der Neigungen und Qualifikationen der der jungen Ausländer, werden die Neigungs-Profile für die Integrations- Genossenschaften definiert und festgelegt. Alle (jugendlichen) Teilnehmer an der Tätigkeit solcher Genossenschaften sollten von Beginn an (unternehmerische MITGLIEDER) „ihrer“ Genossenschaft sein. Nur so werden sie in die spätere Funktion als „Entredonneur“ (Unternehmer mit Herkunfts-Verantwortung)hineinwachsen können.</strong></h5>
</li>
<li>
<h5><strong>Von Anfang an ist diese IFG – neben der Ausbildung der Teilnehmer –auch darauf ausgerichtet &#8211; praxisnah und eigenständig &#8211; Aufträge zu übernehmen. Dazu schließen die IFGs entsprechende „WirKraft- Kontrakte“ (WKK) mit Handwerksunternehmen ab. Die Zusammenarbeit erfolgt also nicht in der Funktion als „Praktikant“ oder im Rahmen von Arbeitsamt-Fördermaßnahmen, sondern allein ausgerichtet auf unternehmerisches Handeln. Im Rahmen der WKKs werden die „Preise“ verhandelt und vereinbart. Das Entgelt wird aufgrund von Leistungsabrechnungen an die „Auftragnehmer“ der IFG gezahlt und erfolgt eben nicht als „Lohn-Einkommen“.</strong></h5>
</li>
<li>
<h5><strong>Jede Integrations-Förder-Genossenschaft (IFG) bekommt ein staatliches „Integrations-Budget“, sozusagen einen Förderzuschuss. Dieser Zuschuss dient vor allem dazu, Ausbildungsmaßnahmen für die Mitglieder zu finanzieren und die (natürlich) geringeren Zahlungen der auftraggebenden Handwerksunternehmen auszugleichen.</strong></h5>
</li>
<li>
<h5><strong>Weitere Aufgabe der IFG muss es sein, das Ziel zu befördern, den unternehmerischen Prozess zum „Endredonneur“ zu steuern. Es geht letztlich immer darum, die Teilnehmer in eine eigene (unternehmerische) Selbständigkeit zu führen, wofür wiederum Genossenschaften ein ideale Voraussetzung bieten.</strong></h5>
</li>
</ol>
<h5><strong>Wo aber bleibt der besondere „Geber-Effekt“, denn es ging ja auch darum, die Wirtschafts-Struktur des Heimatlandes zu re-vitalisieren?</strong></h5>
<h5><strong>Das könnte z.B. dadurch geschehen, dass die „Produktions- Genossenschaft“ (in Hand der Ausländer) in Deutschland, nunmehr im Heimatland des/der Eigentümer, „Niederlassungen“ aufbaut. Damit entsteht das „Geben“ – sowohl von unterneherischen Kapital, wie auch von unternehmerischen Know-How. Das ist der KERN des WirKraft- Konzeptes „Entredonneurship“.</strong></h5>
<h5><strong>Aus dem (Social-) Entrpreneur wird ein (Social-) Entredonneur. Hier entsteht durch „WirKraft“ in Verbindung mit internationalem SmartCoop eine intelligente Lösung, die dem bekannten Satz „Wir schaffen das“ eine einsichtsvolle Perspektive gibt. Dann kann es heißen: „Mit WIR schafft man das!“</strong></h5>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/14/integrations-genossenschaften-das-prinzip-entredonneurship/">Integrations-Genossenschaften – Das Prinzip „Entredonneurship“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bestandsschutz und Vermögensschutz,  überalterte  Mitglieder &#8211; sind die Geno-Banken noch zu retten?</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/07/06/bestandsschutz-und-vermoegensschutz-ueberalterte-mitgliederstruktur-das-sind-grossen-themen-der-bankgenossenschaften/</link>
					<comments>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/07/06/bestandsschutz-und-vermoegensschutz-ueberalterte-mitgliederstruktur-das-sind-grossen-themen-der-bankgenossenschaften/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2017 21:56:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blockchain+Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Aequator Coin]]></category>
		<category><![CDATA[Mosella Regioanwährung]]></category>
		<category><![CDATA[Mosella Thaler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mosella Projekt &#160;+++update &#160;August 2019+++++Projektdoku+++++ Der Mosella Thaler soll als &#160;eine silbergedeckte Regionalwährung und &#160;als Marketing Tool&#160;&#160;im Moselverlauf zwischen Trier und Koblenz eingeführt werden.&#160;&#160;Das Projekt wird von der Mosella Regiowährung Genossenschaft (in Gründung) &#160;initiiert. &#160;Einzelhändler, Gastronomen und Gewerbetreibende können Mitglieder der Genossenschaft werden. Das Projekt wird vom MMW-CoopGo Genossenschaftsverband als&#160; Pilotprojekt zur Förderung der genossenschaftlichen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/07/06/bestandsschutz-und-vermoegensschutz-ueberalterte-mitgliederstruktur-das-sind-grossen-themen-der-bankgenossenschaften/">Bestandsschutz und Vermögensschutz,  überalterte  Mitglieder &#8211; sind die Geno-Banken noch zu retten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Mosella Projekt &nbsp;+++update &nbsp;August 2019+++++Projektdoku+++++</em></strong></p>
<p><b>Der Mosella Thaler soll als &nbsp;eine silbergedeckte Regionalwährung und &nbsp;als Marketing Tool<span class="Apple-converted-space">&nbsp;&nbsp;</span>im Moselverlauf zwischen Trier und Koblenz eingeführt werden.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;&nbsp;</span>Das Projekt wird von der Mosella Regiowährung Genossenschaft (in Gründung) &nbsp;initiiert. &nbsp;Einzelhändler, Gastronomen und Gewerbetreibende können Mitglieder der Genossenschaft werden. Das Projekt wird vom <a href="https://www.mmw-bundesverband.de">MMW-CoopGo Genossenschaftsverband</a> als<span class="Apple-converted-space">&nbsp; </span>Pilotprojekt zur Förderung der genossenschaftlichen Selbstorganisation unterstützt. Der Mosella dient dem Regionalmarketing der Moselregion. Überschüsse werden im Rahmen der Mitgliederförderung als genossenschaftliche Rückvergütung an die Mitglieder ausgezahlt.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;+++++Weitere Informationen in den <a href="https://www.genonachrichten.de">genonachrichten.de</a> &nbsp;und unter<a href="http://coop-impulse.de"> coop-impulse.de</a></span></b></p>
<p>+++Mosella Thaler upddate 31.Juli 2019+++</p>
<p><strong><em>Aus Spaß wird Ernst. Ernst ist jetzt 2 Jahre alt++++ &nbsp;Das Mosella Projekt wurde im Juli 2017 von einer <a href="http://igenos.de">igenos Arbeitsgruppe</a> entwickelt und später eingestellt, nachdem die lokalen Genossenschaftsbanken nicht daran interessiert waren an der Umsetzung mitzuwirken. </em></strong></p>
<p><strong><em>Es ging um die überaltere Mitgliederstruktur der Genobanken und um aktive Mitgliederförderung&#8230;. &nbsp;Der zweite Versuch, diesmal in Form &nbsp;einer genossenschaftlichen Cryptowährung wurde von der BaFin gestoppt.<br />
</em></strong></p>
<p><strong><em>+++Hier folgt nun der aktuelle Projektstand per 31.07.2019.<br />
</em></strong><b></b></p>
<p>Diskussionsstand 2017. Mosella Silber Thaler als Regionalwährung.</p>
<p><strong><em>Es geht um den Bestandsschutz der Genossenschaftsbanken. Wen interessiert da schon BitCoin, Blockchain, Crowdfunding, Regionalwährung oder etwas die Zukunft des Zahlungsverkehrs? &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;</em></strong><em>„Warum lassen wir kleinen Genossenschaftsbanken uns von der EZB dazu zwingen, dass von unseren Mitgliedern hart verdiente Geld in Fonds für allgemeine Bankrisiken zu verstecken? &nbsp;Wir wissen was mit diesen Fonds passiert und welche Auswirkung dies für unsere eigene Liquidität haben wird.“ &nbsp;</em><em>„Risikovorsorge durch massive Rücklagenbildung oder einfach nur Risikovermeidung durch Verzicht auf dubiose Geldanlagen?“ &nbsp;„Warum werden die kleinen Genossenschaftsbanken auf Druck der EZB heute systematisch darauf vorbereitet die Zeche der genossenschaftlichen Groß- und Zentralbanken auszugleichen? &nbsp;Ist das die neue genossenschaftliche Solidarität? &nbsp;&#8222;Sind &nbsp;die Großfusionen und somit auch der Wettbewerb mit internationalen Großbanken wirklich im Interesse unserer Mitglieder?“ „Ist die Beibehaltung der regionalen Strukturen nicht eine wesentliche Voraussetzung zur Mitgliederförderung- darum geht es doch bei einer Genossenschaft? &nbsp;Warum sollen sich Genossenschaftsbanken weiter dem Diktat des BVR bzw. der EZ Bank unterwerfen?“ „Es ist Zeit umzudenken. Warum entwickeln wir nicht eigene, werthaltige genossenschaftlich organisierte Konzepte für den Zahlungsverkehr?“ &nbsp;Viele Fragen &#8211; keine Antworten.</em></p>
<p><strong>+++++<a href="https://www.genoleaks.de/genotrust-eg-berlin-bafin-ordnet-einstellung-und-abwicklung-des-eigenhandels/">Einschub</a>&nbsp; nach uns vorliegenden Informationen hat die BaFin den Handel mit dem sogenannten Äquator Coin &#8211; &nbsp;ein selbstorganisiertes genossenschaftliches Finanzierungskonzept, &#8211; ohne vorherige Information des zuständigen Genossenschaftsverband untersagt. &nbsp;</strong><em>Um Missverständnissen vorzubeugen, wir diskutieren hier nicht den Ausstieg aus dem Euro, aber wir empfehlen auch über den Aufbau einer Genossenschaftswährung nachzudenken. &nbsp;Dies kann z.B. in Form einer eigenen, werthaltigen, zunächst regionalen Vollgeldalternative zum Euro geschehen. Die technischen Möglichkeiten für eine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Regionalgelder">Regionalwährung</a> sind gegeben. Diese Regionalwährung kann ganz nebenbei auch für Stadt- und Regionalmarketing verwendet werden. Ob es sich hier um &nbsp;&#8222;Silber-Taler&#8220;, eine „Blockchain Lösung“, oder eine Kombination aus Beiden handelt, ist letztlich egal. Genossenschaftsbanken sind für Ihre Mitglieder da und sollten Initiative zeigen. Der sich abzeichnende Vertrauensverlust in Euro und Dollar spricht für sich.&nbsp;</em></p>
<p><em>Wer Mitglied in einer Genossenschaftsbank ist, erwartet mehr als dass sein Vermögen dort besonders sorgsam behandelt wird. Eine Mitgliedschaft ist etwas anderes, wie „nur“ eine übliche Geschäftsbeziehung. Mitgliedschaft heißt z.B. Vertrauen, Förderung und hochwertige Beratung und Teilhabe. Von seiner Genossenschaftsbank kann und muss ein Mitglied erwarten können, dass es über alle Risiken und Chancen vorbehaltlos und rechtzeitig informiert wird. Wer sich jedoch die Geschäfts-, Lage- und andere Berichte bzw. Publikationen von Genossenschaftsbanken näher anschaut, hat den Eindruck, die dort erzählte „Zukunft“ habe nur wenig mit dem zu tun, was sich „draußen“ tatsächlich abspielt. <strong>„Wir machen den Weg frei“</strong> – wird versprochen. Welchen Weg und wie das geschehen soll, darüber erfährt man wenig. Sind halt „Werbebotschaften“, die muss man nicht so ernst nehmen, sagen die einen. Mag sein, sagen die anderen, aber dann muss man wenigstens den Eindruck haben, <strong>„die schaffen das</strong>“ und wir als Mitglieder können wirklich auf deren Weitblick und Professionalität – in Sachen Schutz unseres Vermögens vertrauen. </em></p>
<p><em>Anhand der Begriffe „BitCoin“ und „Blockchain“ oder „ Regionalwährung“ haben wir recherchiert und waren irritiert, dass dazu bisher kaum etwas Sinnvolles dazu zu erfahren war. Es gibt eine Reihe von Themen, die in nächster Zeit für den <strong>gesamten Bankensektor</strong> mit großen Herausforderungen verbunden sind. Dazu gehört auch der Handel mit Derivaten und das Währungsrisiko. Es wird hinter verschlossenen Türen sogar darüber diskutiert, dass es – in gar nicht nicht zu langer Zeit &#8211; Banken in der bisherigen Form nicht mehr geben wird. Das Geschäftsmodell der klassischen Retail Bank hat sich weitgehend überholt und hat doch nur noch den Seniorenmarkt im Fokus. Auch das ist sicherlich Kundenorientierung – aber reicht das wirklich aus? </em></p>
<p>Wir wollen an dieser Stelle nicht über BitCoin oder Blockchain oder Regionalwährungen diskutieren. Aber warum gibt es keinen mit nachhaltigen Werten gedeckten „Coop-Coin“, quasi als genossenschaftliche Ersatzwährung. Wir vermögen nicht zu beurteilen, wann die nächste Bankenkrise kommt und wie diese unser Leben tangieren wird oder welche Risiken im Zusammenhang mit den Euro auf uns zukommen.</p>
<p>Wir wollen lediglich darauf hinweisen, dass alternative Zahlungssystem wie z.B der Bitcoin und die Blockchain weltweit bereits eine Dynamik entfaltet haben, die erahnen lässt, dass Ignoranz, Verdrängung oder gar Kontrolle keine Lösung bringen werden. Und das betrifft den <strong>gesamten Bankensektor</strong> ganz besonders, nicht irgendwann, sondern recht zeitnah.</p>
<p>Aber was hat das mit „Vermögensschutz“ zu tun, werden Bankgenossen jetzt fragen? &nbsp;Genau darum geht es in diesem Artikel, dass Bankgenossenschaften jetzt fragen sollten, fragen müssen!</p>
<p>Selbst die Banken-Akademien – sozusagen die „Fitmacher“ für Manager oder Führungskräfte in Geno-Banken bleiben „sprachlos“. Kein Kursangebot, das über BitCoin oder Blockchain oder Regionalwährung informiert, es ist kaum zu glauben.</p>
<p>Die Genossenschaftsmitglieder wissen inzwischen mehr als die genossenschaftliche Banken Organisation? &nbsp;Man muss Insider sein, um sich aus dem meist unbekannten „Fach-Chinesisch“ eine eigene Meinung zu bilden. Man wird schnell feststellen, es gibt irgendwie zwei „Lager &#8222;. &nbsp;Auf der einen Seite die überzeugten „Pro-Anhänger“, auf der anderen Seite die strikten „Contra-Meinungen“. Wem soll man glauben?</p>
<p>Unglaublich aber offensichtlich: Die Geno-Banken scheinen diese grundlegenden Veränderungen nicht zur Kenntnis zu nehmen. <strong>Sie lassen ihre Mitglieder entweder bewusst ahnungslos, oder sie sind selbst ahnungslos bzw. überfordert. </strong></p>
<p><strong>Dabei sind gerade die Mitglieder der Genossenschaftsbanken von einer Bankenkrise besonders betroffen – es besteht für die Mitglieder neben der Haftung mit ihrer Einlage auch eine Nachschusspflicht. </strong></p>
<p>Zum Förderauftrag und Mitgliederbetreuung gehört auch die Risikovermeidung.</p>
<p>Gegebenenfalls muss die Initiative von den Mitgliedern kommen. Lieber Bankvorstand, liebe Mitglieder wir möchten unsere Satzung ändern. Es besteht Satzungsfreiheit. Unsere Bankgenossenschaft möchte für ihre Mitglieder einen Geno-Silber Taler einführen. Der Wert der Münze ist mit dem Silberpreis per Feinunze gedeckt. Wir möchten diese Währung zum Einkauf im lokalen Handel verwenden und so unsere Region und den lokalen Handel fördern. Dies ist unsere Antwort auf die &#8222;Fonds für allgemeine Bankrisiken&#8220;.</p>
<p>Kommentar und Zusammenfassung:&nbsp;Die <em>GenossenschaftsWelt</em> &nbsp;ist nicht dazu da, um fehlende Informationsbereitschaft oder –fähigkeit von Bankenverbänden und Management von Bankgenossenschaften zu ersetzen. Wir möchten lediglich die Fantasie anregen.</p>
<p>Es geht uns aber auch darum, dass die über 18 Millionen Menschen in Bankgenossenschaften endlich in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen und&nbsp;<strong>umfassend über die Zukunft ihres Vermögens und die Zukunft ihrer Banken zu informieren.</strong></p>
<p>Und dazu sind auch Informationen über BitCoin und Blockchain oder Vollgeld Alternativen unentbehrlich.</p>
<p>Themen wie Vermögensschutz, die Zukunft der Genossenschaftsbanken im Euro-Zeitalter sowie die Folgen der Vernetzung durch Digitalisierung im Rahmen einer neuen Bankenkrise sollten offen diskutiert werden.</p>
<p>Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet die Genossenschaftsbanken, die sich bisher gern als „Flaggschiff“ des deutschen Genossenschaftswesens darstellten, die Gruppe sein könnte, die dem Genossenschaftswesen in Deutschland die größten „Bauchschmerzen“ bereiten würden, während die anderen Genossenschaftsbereiche &#8211; im aufstrebenden Zeitalter der Kooperation – sich förmlich zu „Vorbildern“ beim Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln werden.</p>
<p>Und das mit dem „Weltkulturerbe“ war vielleicht auch nicht so schlecht, zumindest nicht für Genossenschaftsbanken in ihrer derzeitigen Form. Man wird sie zumindest in Erinnerung behalten …</p>
<p><strong>Hinweise:<br />
„BitCoin“</strong> ist eine Art „Digitalwährung“, in der Transaktionen (Überweisungen, etc.) ohne die Notwendigkeit einer (Zentral-) Bank (weltweit) durchgeführt werden können. Ob BitCoin einmal eine globale Währung sein kann, ist durchaus möglich. In Japan wird der Bitcoin offiziell aus Zahlungsmittel anerkannt und kann auch in den bekannten &#8222;Hamburger Franchise Buden&#8220; als Zahlungsmittel eingesetzt werden. Allerdings unterliegt &nbsp;der BitCoin enormen Kursschwankungen&nbsp;die auch auf Marktmanipulationen schließen lassen. Ein &nbsp;Hamburger der Ende 2017 mit einer Bitcoin Kreditkarte bezahlt wurde &#8211; kostete umgerechnet 1,50€. Der Hamburger kostete, aufgrund des Kursverfalls, 2018 mehr als &nbsp;9,00€ Guten Appetit!</p>
<p><strong>„Blockchain“</strong> (Chain = Kette) ist eine besondere „Verschlüsselungs-Technologie“, die sicherer als das Internet sein soll. „Wallet“ („persönliche Brieftasche“) ist das, was man derzeit als Konto bezeichnen könnte. Nur wird dieses „Wallet“ bei keiner Bank geführt, sondern jeder verwaltet es selbst …</p>
<p><strong>Regiowährung:</strong> &nbsp;Auch Regionalgeld oder Lokalwährung genannt, ist eine lokale Komplementärwährung, die innerhalb des regionalen Währungsgebiets als Zahlungs-, Investitions- und Schenkungsmittel zwischen Verbrauchern, Anbietern und Vereinen verwendet wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/07/06/bestandsschutz-und-vermoegensschutz-ueberalterte-mitgliederstruktur-das-sind-grossen-themen-der-bankgenossenschaften/">Bestandsschutz und Vermögensschutz,  überalterte  Mitglieder &#8211; sind die Geno-Banken noch zu retten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Haben Bankgenossenschaften eine Zukunft? Teil I</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/17/haben-bankgenossenschaften-wirklich-eine-zukunft-teil-i/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jun 2017 17:38:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blockchain+Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Banken-Management]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalen Revolution+Blockchain]]></category>
		<category><![CDATA[Fusion+Sparkasse+Volksbank]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaft+Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftsbanken+Sparkassen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>update 15.02.2018. Warum sollen kleine und mittlere Bankgenossenschaften, im Rahmen einer Fusion, &#160;das Vermögen ihrer Mitglieder verschenken? &#160; Ist es nicht sinnvoller das Genossenschaftsvermögen zu behalten, den Geschäftszweck der Genossenschaft zu ändern und das Bankgeschäft an die Sparkassen zu verkaufen. Benötigen wir im ländlichen Raum den Wettbewerb zwischen Sparkassen und Volksbanken? Wird das klassische Retail...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/17/haben-bankgenossenschaften-wirklich-eine-zukunft-teil-i/">Haben Bankgenossenschaften eine Zukunft? Teil I</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>update 15.02.2018. Warum sollen kleine und mittlere Bankgenossenschaften, im Rahmen einer Fusion, &nbsp;<a href="https://www.geno-bild.de/meine-bank-will-fusionieren/">das Vermögen ihrer Mitglieder verschenken?</a> &nbsp; Ist es nicht sinnvoller das Genossenschaftsvermögen zu behalten, den Geschäftszweck der Genossenschaft zu ändern und das Bankgeschäft an die Sparkassen zu verkaufen. Benötigen wir im ländlichen Raum den Wettbewerb zwischen Sparkassen und Volksbanken? Wird das klassische Retail Bankgeschäft ( Bank verkauft Kredit) nicht zunehmend online abgewickelt? Welche Bedeutung hat das Bargeld in der Zukunft? &nbsp;Intelligente Supermarkt-Kassen setzen auf Cash-Recycling und versorgen ihre Kunden mit Bargeld.</strong></p>
<p><em>Diese Frage mag für viele Mitglieder von Bankgenossenschaften wie eine Art „Verrat“ klingen. Ein wirklich schockierender Gedanke für überzeugte Genossenschaftsmitglieder. Schmerz verbindet sich mit Wut, Resignation mit Angst. Nachvollziehbar, wenn man den „Überbringer“ schlechter Nachrichten (zunächst) für den Verursacher hält. Es wäre ein Irrtum, dass gerade diejenigen, die sich seit Jahren vergeblich um Korrekturen bemühen, jetzt diejenigen wären, die man als „Totengräber“ eines hervorragenden Gedankens bezeichnen könnte. Das einzige was wir tun, ist offen das anzusprechen, was den Mitgliedern hätte längst von Ihren Vorständen, Aufsichtsräten oder Vertretern gesagt werden müssen. Jetzt sind wir gemeinsam in eine Situation geraten, die nicht länger zulässt, dass Mitglieder weiterhin „Sand in die Augen gestreut wird. Jetzt erkennen selbst die Manager und Gremien allmählich, dass man vom „Schönreden“ zum „richtig Handeln“ übergehen muss. Aus Einsicht? Das wäre zu schön. Nein, es geht um die Gefährdung der „Pfründe“, die man sich – durchaus auch auf Kosten der 18 Millionen Mitglieder „gegönnt“ hat. „Dumm gelaufen“ – denken bereits die ersten Manager, noch hinter geschlossenen Türen. Wer heute nicht über 55 Jahre alt ist, wird wohl kaum als Bank-Manager sein Einkommen sichern. Warum? Ganz einfach, der gesamte Bankensektor steht vor Veränderungen in einem Ausmaß, das kaum jemand überschauen mag. Wissenschaftler sprechen von einer „Digitalen Revolution“, die ganze Berufsgruppen wegzufegen droht. Selbst so sichere Berufe, wie „Notare“ werden in der bisherigen Form nicht existieren können. Warum? Ohne das zu vertiefen, empfehlen wir dringend, sich z.B. mit den Themen „Blockchain“ und „Kryptowährung“ (*) sich zu befassen. Ernsthafte Zukunftsforscher – wie z.B. Herr Mathias Horx – stellen die Zukunft von Banken zur Disposition. Ein Blick auf die Inhalte der „Kaderschmiede“ für genossenschaftliches Banken-Management lässt nur den Kopf schütteln und die Augen tränen. Man hat oder man will den Ernst nicht erkennen. „Verdrängen statt erkennen“, das war bisher möglich, hilft aber jetzt nicht mehr, denn die Umwelt verändert sich – unaufhaltsam – dramatisch.</em></p>
<p><em>Es wird einer Kooperation von Genossenschaftsbanken und öffentlich rechtlichen Banken nicht geben können, sondern wahrscheinlich sogar geben müssen. Das Denken in den Schablonen von „Wir und Die“ oder „Rot gegen Blau“ war „Spielart“ von gestern. Wo liegen die potenziellen Gemeinsamkeiten, wo liegt unsere Verantwortung gegenüber Mitgliedern und Kunden?</em></p>
<p><em>Die Sparkassen stehen in der politischen Pflicht gegenüber den Bürgern der Kommunen, die Genossenschaftsbanken in der <a href="https://www.wir-sind-die-volksbank.org/foerderauftrag/">Pflicht gegenüber den Mitgliedern</a>. Gleich, ob sie „Verwaltungsausschüsse“ oder Aufsichtsräte heißen, sie müssen jetzt aufwachen und sich auf die Zukunft einstellen. Es geht um ihre eigene Reputation, aber vor allem um das Vertrauen der Mitglieder und Kunden. Was wäre so problematisch daran, jetzt von „Konkurrenz-Denken“ auf „Kooperations-Denken“ umzuschalten. Was wäre so problematisch daran, jetzt zu zeigen, dass man endlich als „Gestalter“ der Zukunft auftritt, statt weiterhin so zu tun, als käme man schon bis zur „Pensionsgrenze“ über die Runden. Das ist unfair und wäre dilettantisch zugleich. So etwas können weder Kommunalparteien akzeptieren, noch Vertreter gegenüber ihren Mitgliedern „vertreten“. </em></p>
<p><em>Wir sind weit davon entfernt, eine „Bankenkrise“ herbeizureden. Das einzige was wir wollen, ist Menschen vor unnötigen Risiken zu bewahren.</em></p>
<p><em>Angesichts der Schwere der Probleme liegt uns auch fern, über Fähigkeit oder Unfähigkeit von Managern zu sprechen. Das müssen die Aufsichtsgremien selbst mit sich abmachen. Was wir fordern, ist Offenheit und Transparenz, ist Ehrlichkeit gegenüber Mitgliedern und Kunden, heißt „Anpacken“ statt „Verdrängen“. </em></p>
<p><em>Was wir wollen ist einzig: Es kann ab jetzt keiner mehr sagen, er oder sie habe das nicht gewusst. </em></p>
<p><em>Sie liebe Mitglieder, Bürger, Manager und Aufsichtsgremien, werden Sie aktiv oder „googlen“ Sie einfach mal Begriffe wie „Zukunft der Banken“, „Blockchain“ oder „Industrie 4.0“ oder <a href="http://www.genoleaks.de/bankeigentumer-haften-mit-betroffen-sind-z-b-die-mehr-als-18-millionen-mitglieder-einer-volks-oder-raiffeisenbank-und-alle-anderen-banken-in-der-rechtsform-einer-eingetragenen-genossenschaft/">GenoGate</a>. &nbsp;Beginnen Sie, sich intelligent auf Zukunft einzustellen. </em></p>
<p><em>Igenos hat begriffen, was „Zukunft im Bankensektor“ bedeutet. Und deshalb werden wir auch Politik und Aufsicht auffordern endlich und deutlich in die Öffentlichkeit zu treten.</em></p>
<p><em>Mit diesem Artikel bieten wir an, statt ständig im „Gegeneinander“ sich zu „beäugen“, eine „Allianz für zugunsten der Bankkunden und Bankmitglieder“ zu bilden. Wir wollen „SmartCoop“, wollen intelligent gemeinsame Zukunftssicherung betreiben. </em></p>
<p><em>Auch dann, wenn man diesen „Ruf“ – wiederum, wie in der bisherigen Form, desinteressiert ignorieren sollte oder wollte – (sofern so etwas überhaupt noch wirklich möglich ist), werden wir weiterhin an der Seite der Mitglieder stehen und wirken. Wir wissen warum, das gerade jetzt wichtig ist. Wir bieten Mitgliedern weiterhin unsere Unterstützung an, jetzt engagierter denn je.</em></p>
<p><em>Aber wir sind zugleich an Miteinander statt Gegeneinander interessiert, weil nur das wertvoll und wirksam sein kann.</em></p>
<p><em>In diesem Sinne ist der nachfolgende Teil II als „Denkanstoß“ zu verstehen und nicht als Kritik, denn die sollten sich alle „Parteien“ – angesichts der Dramatik der Probleme &#8211; nicht mehr leisten. …. </em></p>
<p>Verfasser: igenos e.V. AG Genossenschaft &amp; Politik zusammen mit der AG WirKraft Kooperation</p>
<p><a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2018/05/19/diskussionsforum-genossenschaftlicher-foerderauftrag-oder-genossenschaftliche-umlagerung/">Ergänzungen zu diesem &nbsp;Beitrag</a> &nbsp;im &nbsp;<a href="http://www.igenos.de">igenos</a>&nbsp; &nbsp;<a href="https://www.igenos.de/wp-content/uploads/2018/07/igenos-AP-1.4-13.07.2018-1.pdf">Arbeitspapier &nbsp;in guter Genossenschaft auf &nbsp;Seite 6 (pdf)</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(*)Literaturhinweise finden Sie im Teil II</p>
<p>Dieser Beitrag ist bei korrekter Quellenangabe zum Nachdruck freigegeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/17/haben-bankgenossenschaften-wirklich-eine-zukunft-teil-i/">Haben Bankgenossenschaften eine Zukunft? Teil I</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
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