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	<title>Zwangsmitgliedschaft Archive - Genossenschaftswelt</title>
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	<title>Zwangsmitgliedschaft Archive - Genossenschaftswelt</title>
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		<title>Genossenschaftsgesetz-Bundesregierung hält an nationalsozialistischer Gesetzgebung fest</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/05/bundesregierung-haelt-an-nationalsozialistischer-gesetzgebung-fest/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2017 16:22:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genossenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[genossenschaftliche Pflichtprüfung]]></category>
		<category><![CDATA[genossenschaftlichen Prüfungsverband]]></category>
		<category><![CDATA[NS Gesetze+Genossenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsmitgliedschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie aus der Bundestagsdrucksache 18/11937, „Unterrichtung durch die Bundesregierung – Entwurf zur Erleichterung unternehmerischer Initiativen aus bürgerschaftlichem Engagement und zum Bürokratieabbau bei Genossenschaften“ (Drucksache 18/11506) ersichtlich, bleibt es auch in Zukunft bei der am 30.10.1934 im Rahmen des Ermächtigungsgesetzes durch den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler und seines Justizministers beschlossenen Gesetzesnovelle zum Anschlusszwang von Genossenschaften...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/05/bundesregierung-haelt-an-nationalsozialistischer-gesetzgebung-fest/">Genossenschaftsgesetz-Bundesregierung hält an nationalsozialistischer Gesetzgebung fest</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie aus der Bundestagsdrucksache 18/11937, „Unterrichtung durch die Bundesregierung – Entwurf zur Erleichterung unternehmerischer Initiativen aus bürgerschaftlichem Engagement und zum Bürokratieabbau bei Genossenschaften“ (Drucksache 18/11506) ersichtlich, bleibt es auch in Zukunft bei der am 30.10.1934 im Rahmen des <a href="http://www.genoleaks.de/tag/operation-kuerbis/">Ermächtigungsgesetzes</a> durch den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler und seines Justizministers beschlossenen Gesetzesnovelle zum Anschlusszwang von Genossenschaften an einen genossenschaftlichen Prüfungsverband. Damals diente dies der Gleichschaltung der Genossenschaften mit bzw. in die nationalsozialistische Zwangswirtschaft und der Durchsetzung des Führerprinzips. Heute von den etablierten Verbänden vehement verteidigtes braunes Erbgut zur Erhaltung einer verbandlichen Prüfungsstruktur, welche auf Grund des Regionalprinzips Wettbewerb weitestgehend ausschließt. Und natürlich die Finanzierung dieser Verbände sichert. Drei große „regionale“ Prüfungsverbände dominieren mittlerweile die Szenerie, wobei nun einer die qualifizierte Mehrheit auch in den Spitzenverbänden zu haben scheint. Die Wettbewerbsfähigkeit der Genossenschaften wird dagegen mehr und mehr eingeschränkt.</p>
<p>Mit der Zwangsmitgliedschaft nicht genug, wird mit der aktuellen Gesetzesnovelle auch noch die Geschäftsführungszuständigkeit des Vorstandes einer Genossenschaft eingeschränkt. Über den Wechsel des Prüfungsverbandes kann zukünftig nur noch der Aufsichtsrat oder die Generalversammlung entscheiden. Was die nun neu eingeführte – verpflichtende – Nennung des Namens des prüfenden Verbandes auf der Internetseite bzw. in Ermangelung dessen auf dem Kopfbogen einer Genossenschaft mit „Bürokratieabbau“ zu tun hat, bleibt wohl ein Geheimnis der Bundesregierung.</p>
<p>Wenigstens in einer Sache konnte sich die Verbandslobby nicht durchsetzen – die Kündigungsfristen sollen auf ein Jahr beschränkt werden. Dank deutscher Gerichtsbarkeit.</p>
<p>Hinsichtlich der Anhebung der Größenmerkmale für die Pflichtprüfung ist die Bundesregierung eingeknickt. Sah doch der Referentenentwurf des BMJ eine deutlich höhere Grenze vor, als der nun durch die <a href="http://www.genoleaks.de/genogate-affaere/">Verbandslobby zur Sicherung der Erbhöfe</a> notwendige, nur geringfügig erhöhte Wert. „Eine Anhebung der Größenmerkmale würde zu einer Aufweichung des genossenschaftlichen Prüfungssystems und praktisch zu seiner Abschaffung führen“. Wieso eigentlich? Die Verbände behaupten von sich, mitgliederorientiert, mitgliedernah, regional und fachlich gut aufgestellt zu sein. Welches Mitglied möchte auf solche Vorzüge <strong>freiwillig </strong>verzichten? Eine im Jahr 2015 vom BMWi in Auftrag gegebene Studie soll belegen, dass die genossenschaftliche Pflichtprüfung ein Grund für die im Vergleich zu anderen Unternehmensformensehr niedrige Insolvenzrate sei. Dies ist natürlich Unfug. Bei einer durchschnittlichen<a href="http://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/06/genossenschaftswelt-fuehrt-geno-ratio-und-geno-faktor-ein/"> Gründungsrate von vielleicht 100 – 150 Genossenschaften</a> und dagegen 55.000 GmbHs per anno muss der Prozentsatz natürlich niedriger ausfallen. Besonders unseriös ist dabei die Rechenmethode des DGRV. Dieser setzt die Anzahl an Insolvenzen unter Genossenschaften ins Verhältnis zu allen Insolvenzen deutschlandweit – statistische Aussagekraft gleich <strong>NULL</strong>.</p>
<p>Weiter im Text widerspricht sich die Bundesregierung selbst, indem sie feststellt, dass „infolge der erstmaligen Befreiung von der verpflichtenden Jahresabschlussprüfung im Jahr 2006 keine Zunahme der Insolvenzrate bei den befreiten Genossenschaften festgestellt wurde“. Ja – was denn nun?, möchte man fragen. Und: Wenn Zwangsmitgliedschaft, genossenschaftliche Pflichtprüfung in der gesetzlich festgelegten Größenordnung sowie die dazu gehörigen Regularien so segensreich sind, warum werden diese gesetzlichen Regelungen nicht auf alle anderen Rechtsformen wie Aktiengesellschaften, GmbHs, u.a. ausgeweitet? Warum bricht die genossenschaftliche Welt außerhalb Deutschlands, vollständig ohne Zwangsmitgliedschaft, nicht zusammen? Die Insolvenzrate unter Genossenschaften in Italien beispielsweise ist nicht höher als in Deutschland, obwohl dort das Prinzip der Freiwilligkeit dominiert.</p>
<p>Die Frage ist einfach zu beantworten: Es geht einzig und allein um handfeste materielle – sprich finanzielle – Interessen.</p>
<p><strong>Aber die Zahl der Kritiker, der Veränderung fordernden Genossenschafter wächst stetig. Und getreu dem Raiffeisen-Motto: „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele“ wird es diese Veränderung auch geben</strong>.</p>
<p><em>Martin Bergner Der Autor ist Vorstand der <a href="http://zentralkonsum.de">Zentralkonsum eG Berlin</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/05/bundesregierung-haelt-an-nationalsozialistischer-gesetzgebung-fest/">Genossenschaftsgesetz-Bundesregierung hält an nationalsozialistischer Gesetzgebung fest</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
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		<title>Genossenschaften: Wann werden diese „Nazi Gesetze“ endlich abgeschafft?</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/04/liebe-parteien-wann-werden-diese-nazi-gesetze-endlich-abgeschafft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jun 2017 17:20:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftlicher Förderauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[genossenschaftliches Führerprinzip]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaftsverbände]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzliches Prüfungsmonopol]]></category>
		<category><![CDATA[Offenlegung aller Managergehälter]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsmitgliedschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nazi Gesetze: update: &#160;Genoleaks bemängelt im Jahresrückblick 2017 die fehlende Entnazifizierung des Genossenschaftswesens. &#160;Wir richten uns mit diesem Beitrag an unsere politischen Parteien und an die Bundesregierung und fragen an,&#160;wann die von Adolf Hitler 1934 vorgenommenen Anpassungen des Genossenschaftsgesetz (GenG) korrigiert werden.&#160;Zur Diskussion stehen die streng hierarchisch aufgebauten genossenschaftlichen Verbandsstrukturen, die Zwangsmitgliedschaft, dass genossenschaftliche Führerprinzip...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/04/liebe-parteien-wann-werden-diese-nazi-gesetze-endlich-abgeschafft/">Genossenschaften: Wann werden diese „Nazi Gesetze“ endlich abgeschafft?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Nazi Gesetze: update: &nbsp;<a href="https://www.genoleaks.de/genossenschaftswesen-wartet-auf-entnazifizierung-mehr-als-ein-jahresruckblick/">Genoleaks bemängelt im Jahresrückblick 2017</a> die fehlende Entnazifizierung des Genossenschaftswesens. &nbsp;Wir richten uns mit diesem Beitrag an unsere politischen Parteien und an die <a href="http://www.genossenschaftswelt.de/bundesregierung/">Bundesregierung</a> und fragen an,&nbsp;wann die von Adolf Hitler 1934 vorgenommenen Anpassungen des Genossenschaftsgesetz (GenG) korrigiert werden.&nbsp;Zur Diskussion stehen die streng hierarchisch aufgebauten genossenschaftlichen Verbandsstrukturen, die Zwangsmitgliedschaft, dass genossenschaftliche Führerprinzip und das gesetzliche Prüfungsmonopol der Genossenschaftsverbände.&nbsp;Liebe Parteien was gedenken Sie tun, um die Genossenschaftsmitglieder endlich vor Ihren <a href="https://www.wir-sind-die-volksbank.org/wv-23-maerz-unsere-motive/">Verwaltungsorganen</a> zu schützen?&nbsp;<a href="http://www.genossenschaftswelt.de/politik/">Liebe Parteien</a>, bitte nehmen Sie Einfluss auf die genossenschaftlichen Organisation und fordern Sie die Offenlegung der wirtschaftlicher Verhältnisse und der Gewinn und Verlust Rechnung der genossenschaftlichen Verbände und Beteiligungsunternehmen. Unter Genossen sollte es keine Geheimnisse geben, darum bitten wir auch um die Offenlegung aller Managergehälter.</h5>
<h5>Weitere Informationen zur Aushöhlung der genossenschaftlichen Werte findet Ihr hier &nbsp;&nbsp; &nbsp;Warum konnte sich d<em>ie Unternehmensform &nbsp;Genossenschaft in Deutschland nicht durchsetzen. Die genossenschaftliche Organisation entwickelte ein Eigenleben – <a href="https://www.wir-sind-die-volksbank.org/genossenschaftswesen-komplett-verwahrlost-peinlicher-auftritt-vor-geplanten-unesco-festakt-verhindert/">das Genossenschaftswesen</a>. Bereits in den <a href="http://www.genossenschaftswelt.de/wv-23-maerz-unsere-motive/">Reichstagsprotokollen vom 23.März 1889</a> wurde der Schutz der Genossen vor ihren Verwaltungsorganen diskutiert. &nbsp;Das &nbsp;Genossenschaftswesen wuchs und gedieh und zeigte extreme Anpassungsfähigkeit, die dann 1934 mit dem Prüfungsmonopol, &nbsp;der Zwangsmitgliedschaft im Rahmen der Selbstverwaltung &nbsp;und dem dreistufigen Verbandswesen ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte. In der jungen Bundesrepublik wurden die Genossenschaftsverbände als Selbstverwaltungsorganisation übernommen.</em></h5>
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<article id="post-410" class="clearfix post-410 post type-post status-publish format-standard hentry category-cooperative-governance category-genogate tag-entnazifizierung-genossenschaftswesen tag-genossenschaftsgedanke tag-spd-genossenschaft" role="article">
<h5 class="post_content"><em>Eine <a href="http://www.genoleaks.de/genossenschaftswesen-wartet-auf-entnazifizierung-mehr-als-ein-jahresruckblick/">Entnazifizierung des Genossenschaftswesens</a> hat nicht stattgefunden. Statt dessen gibt es Persilscheine für Bankvorstände, die mit Genehmigung der Prüfungsverbände gegen den genossenschaftlichen Förderauftrag verstoßen. Es ist dringend notwendig, dass sich der Bundestag mit den Relikten der<a href="http://konsum-info.de/cms/zeigeBereich/1/zeigeText/417/relikte-aus-laengst-vergangen-geglaubter-zeit.html"> NS-Vergangenheit</a> befasst.</em>Die Stellungnahmen der Parteien werden wir unter <a href="http://www.genossenschaftspolitik.de">www.Genossenschaftspolitik de</a> veröffentlichen und hier zu Diskussion stellen.</h5>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/04/liebe-parteien-wann-werden-diese-nazi-gesetze-endlich-abgeschafft/">Genossenschaften: Wann werden diese „Nazi Gesetze“ endlich abgeschafft?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
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