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	<title>Prüfungsverbände Archive - Genossenschaftswelt</title>
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		<title>AFD: Gesetz zur Stärkung der genossenschaftlichen Rechtsform</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 13:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genossenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben allen politischen Parteien umfangreiches Informationsmaterial und einen Fragebogen zur laufenden Anpassung des Genossenschaftsgesetz zukommen lassen. Betroffen sind ca. 21,5 Millionen Genossenschaftsmitglieder. Die Antworten auf unsere Fragen veröffentlichen wir hier. Die laufende Berichterstattung erfolgt in den GenoNachrichten Dieser Text wir zur Zeit aktualisiert  ARCHIV Genossenschaftswelt.Nachstehend handelt es sich um eine Auswertung aus dem September...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/10/03/afd/">AFD: Gesetz zur Stärkung der genossenschaftlichen Rechtsform</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir haben allen politischen Parteien umfangreiches Informationsmaterial und einen Fragebogen zur laufenden <a href="https://hdr4.bmj.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/DE/2025_Genossenschaftsrecht.html?nn=110490">Anpassung des Genossenschaftsgesetz </a>zukommen lassen. Betroffen sind ca. 21,5 Millionen Genossenschaftsmitglieder.<br />
Die Antworten auf unsere Fragen veröffentlichen wir hier. Die laufende Berichterstattung erfolgt in den <a href="https://www.genonachrichten.de/?s=Novelle">GenoNachrichten</a></strong></p>
<p><strong>Dieser Text wir zur Zeit aktualisiert </strong></p>
<p><strong>ARCHIV Genossenschaftswelt.Nachstehend handelt es sich um eine Auswertung aus dem September 2021</strong></p>
<p><strong>AFD 2021. &#8222;</strong> <strong><em>Den Stellenwert des Genossenschaftswesens für die politischen Parteien kann man auch danach beurteilen, welcher Stellenwert in den Wahlprogrammen eingeräumt wird und wie sich die Parteien zu spezifischen Fragestellungen positionieren.</em> ( <a href="https://www.genossenschaftsinstitut.de/institut/mitarbeiter/prof-dr-richard-reichel/">Richard Reichel</a> ) <em>Auch hier wie bei der FDP nur ein Satz zu Genossenschaften! Die AfD fordert, dass Wohnungsgenossenschaften bei der Vergabe von Bauland bevorzugt werden sollen. Offensichtlich meint man hier öffentlichen Grundbesitz. Eine direkte Begründung findet sich im Wahlprogramm indes nicht. Möglicherweise sind es unterstellte &#8222;positive Gemeinwohleffekte&#8220;, die hinter der Forderung stehen. Indes stellt eine solche &#8222;Bevorzugung&#8220; eine Diskriminierung anderer Anbieter dar. Wohnungsgenossenschaften bieten günstigere Nutzungspreise nicht,weil sie vom Staat bevorzugt werden, sondern aufgrund ihres Geschäftsmodells. Eigentumspolitisch sinnvoll ist die Forderung nach einer Abschaffung der Grunderwerbsteuer für Selbstnutzer. Aus genossenschaftlicher Perspektive insgesamt ein ähnlicher Ausfall wie bei der Union.&#8220;</em></strong></p>
<h6><strong><span style="color: #343434;">Diese Ausarbeitung wurde vom Forschungsinstitut für Genossenschaftswesen an der Universität Erlangen Nürnberg erstellt und </span><a>als Arbeitspapier veröffentlicht</a><span style="color: #343434;">. Sie spiegelt die Meinung des Verfassers wider. </span><span style="color: #343434;">Das Forschungsinstitut sieht seine Aufgabe in der Erforschung des Genossenschaftswesens aus wirtschaftswissenschaftlicher, juristischer und soziologischer Sicht.  </span><span style="color: #343434;">Die AG Politik des CoopGo Bund e.V. Verband freier Genossenschaften und Kooperativen hat die oben genannte Vorlage aufgegriffen und durch Bundestagsdrucksachen / Bundesratsdrucksachen aus der letzten Legislaturperiode ergänzt und diese kommentiert.</span></strong></h6>
<h6><strong>Zum Vergleich: Der nachstehende Text wurde an dieser Stelle anlässlich der Bundestagswahl 2017 eingestellt. <span style="font-size: 21px; letter-spacing: 0em;">AFD Standpunkte zur Rechtsform: Genossenschaft</span></strong></h6>
<h5><strong>Die AfD sieht die Globalisierung und die bestehende Bürokratie und Überregulierung durch EU, Bund und Länder für die Landwirtschaft kritisch. Insbesondere um dem weltweiten Preisdumping zu begegnen, spielt für die AfD neben der Förderung von landwirtschaftlichen Familienbetrieben auch die Förderung landwirtschaftlicher Genossenschaften eine bedeutende Rolle.</strong></h5>
<h5><strong>Kommentar aus 2017</strong></h5>
<h5><strong>Auch das AfD-Wahlprogramm widmet sich nur einem kleinen Ausschnitt des genossenschaftlichen Wirtschaftens, der Landwirtschaft. Die Kritik an der Überregulierung dieses Sektors ist nachvollziehbar, eine inhaltlich tiefere Auseinandersetzung fehlt aber. Was mit „weltweitem Preisdumping“ gemeint ist, bleibt im Dunkeln.</strong></h5>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/10/03/afd/">AFD: Gesetz zur Stärkung der genossenschaftlichen Rechtsform</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
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		<title>Bündnis 90 / Die Grünen Bundestagswahl 2021 Stellungnahme zur Rechtsform  Genossenschaft</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2025/10/03/2038/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 08:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben allen politischen Parteien umfangreiches Informationsmaterial und einen Fragebogen zur laufenden Anpassung des Genossenschaftsgesetz zukommen lassen. Betroffen sind ca. 21,5 Millionen Genossenschaftsmitglieder. Die Antworten auf unsere Fragen veröffentlichen wir hier. Die laufende Berichterstattung erfolgt in den GenoNachrichten Dieser Text wir zur Zeit aktualisiert  ARCHIV Genossenschaftswelt.Nachstehend handelt es sich um eine Auswertung aus dem September...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/10/03/2038/">Bündnis 90 / Die Grünen Bundestagswahl 2021 Stellungnahme zur Rechtsform  Genossenschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir haben allen politischen Parteien umfangreiches Informationsmaterial und einen Fragebogen zur laufenden <a href="https://hdr4.bmj.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/DE/2025_Genossenschaftsrecht.html?nn=110490">Anpassung des Genossenschaftsgesetz </a>zukommen lassen. Betroffen sind ca. 21,5 Millionen Genossenschaftsmitglieder.<br />
Die Antworten auf unsere Fragen veröffentlichen wir hier. Die laufende Berichterstattung erfolgt in den <a href="https://www.genonachrichten.de/?s=Novelle">GenoNachrichten</a></strong></p>
<p><strong>Dieser Text wir zur Zeit aktualisiert </strong></p>
<p><strong>ARCHIV Genossenschaftswelt.Nachstehend handelt es sich um eine Auswertung aus dem September 2021</strong></p>
<h6><strong>Bündnis 90 / Die Grünen.<em> &#8222;Den Stellenwert des Genossenschaftswesens für die politischen Parteien kann man auch danach beurteilen, welcher Stellenwert in den Wahlprogrammen eingeräumt wird und wie sich die Parteien zu spezifischen Fragestellungen positionieren.</em> ( <a href="https://www.genossenschaftsinstitut.de/institut/mitarbeiter/prof-dr-richard-reichel/">Richard Reichel</a> ) </strong><em><strong>Im Abschnitt &#8222;Sozialunternehmen und Genossenschaften stärken&#8220; findet sich das Bekenntnis zur Förderung von Genossenschaften, da diese &#8222;krisenfester und gemeinwohlorientierter&#8220;seien als andere Rechtsformen. Warum letzteres der Fall sein soll, erschließt sich dem Leserfreilich nicht; es bleibt eine kaum belegbare Behauptung. Primär geht es den Grünen um die Förderung von sozial-ökologischen Start-ups, für die die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbessert werden sollen. Gefördert werden sollen auch Beteiligungen an Wohnungsgenossenschaften.nDie entsprechenden Passagen klingen ähnlich wie beim Unionsprogramm.n Auch bei den Grünen fehlt eine Auseinandersetzung mit den durch die Politik verursachtenmProblemen traditioneller Genossenschaften, so dass der genossenschaftliche Gehalt als recht dünn zu bewerten ist.&#8220;  Quelle: </strong></em><strong> Prof. Dr. Richard Reichel  </strong></h6>
<div><strong><span style="color: #343434;">Diese Ausarbeitung wurde vom Forschungsinstitut für Genossenschaftswesen an der Universität Erlangen Nürnberg erstellt und </span><a>als Arbeitspapier veröffentlicht</a><span style="color: #343434;">. Sie spiegelt die Meinung des Verfassers wider. </span><span style="color: #343434;">Das Forschungsinstitut sieht seine Aufgabe in der Erforschung des Genossenschaftswesens aus wirtschaftswissenschaftlicher, juristischer und soziologischer Sicht. </span></strong></div>
<div><strong><span style="color: #343434;">Die AG Politik des CoopGo Bund e.V. Verband freier Genossenschaften und Kooperativen hat die oben genannte Vorlage aufgegriffen und durch Bundestagsdrucksachen / Bundesratsdrucksachen aus der letzten Legislaturperiode ergänzt und diese kommentiert.</span></strong></div>
<h5><strong><br />
Zum Vergleich: Der nachstehende Text wurde an dieser Stelle anlässlich der Bundestagswahl 2017 eingestellt.</strong></h5>
<h5><strong><br />
Bündnis 90/Die Grünen wollen die Gründung von Genossenschaften durch Entbürokratisierung und überkommene Verfahrensvorschriften anregen. Energiegenossenschaften werden als wichtige Bündnispartner zum dezentralen Ausbau für die Energiewende angesehen. Ihnen soll der bürokratische Ausschreibungszwang erspart bleiben. Um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, sollen ebenso wieder verstärkt Wohnungsbaugenossenschaften gefördert werden. Durch das Konzept der Neuen Wohnungsgemeinnützigkeit, will die Partei Wohnungsbaugenossenschaften für den sozialen Wohnungsbau gewinnen. Dieses neue Konzept sieht Zulagen und Steuerförderung im Tausch gegen günstigen Wohnraum vor. Zudem sollen insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen dabei unterstützt werden, Anteile an Wohnungsbaugenossenschaften zu erwerben. Auch bei B90/Die Grünen finden sich Bestrebungen, Genossenschaften einer „solidarischen Ökonomie“ dienstbar zu machen. Genannt wird hier neben der Wohnungswirtschaft auch die Landwirtschaft. Generell soll die Rechtsform eG entbürokratisiert werden.</strong></h5>
<h5><strong>Kommentar (veröffentlicht 2017)</strong></h5>
<h5><strong>Bemerkenswert ist hier das Fehlen der penetrant antikapitalistischen Rhetorik wie man sie bei den Linken findet. Die Vorschläge sind recht konkret und haben einen erkennbaren Schwerpunkt im Bereich Energiegenossenschaften und Wohnungsgenossenschaften. Andere traditionelle Genossenschaften wie die Kreditgenossenschaften finden leider keine gesonderte Berücksichtigung. Wenn Bündnis 90/Die Grünen das (genossenschaftliche) Wohnungsangebot fördern möchte, ist das grundsätzlich zu begrüßen. Vorher wäre es freilich sinnvoll, bestehende Hemmnisse zu beseitigen. Dazu zählen vor allem Bauvorschriften, die dazu führen, dass mit viel Aufwand ein minimaler positiver Umwelteffekt erreicht wird. Die Forderungen nach Entbürokratisierung sind etwas unkonkret. Insgesamt macht das Konzept der Partei einen unvollständigen Eindruck.</strong></h5>
<h5><strong><a href="http://konsum-info.de/cms/zeigeBereich/7/zeigeText/412/was-sagen-die-parteien-in-ihren-wahlprogrammen-zum-thema-genossenschaftswesen.html">Quelle: Konsum-info. Zitiert nach: Prof. Dr. Richard Reichel und Christopher Singer, BA</a></strong></h5>
<h5><strong>Genossenschaften waren schon immer ein <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/115/1711579.pdf">Thema von Bündnis 90 / Die Grünen.</a>   Aber wovon reden wir hier eigentlich?  Ein Statement von Gerald Wiegner <a href="http://www.igenos.de"><em>igenos e.V.  </em></a></strong></h5>
<h5><strong>Die ersten Genossenschaften wurden von Kleingewerbetreibenden gegründet und hatten allein das Ziel ihre Mitglieder zu fördern. Es handelte sich um Selbsthilfe-Vereine, die 1868 erstmal mit dem Genossenschaftsgesetz ihre ureigene Rechtsform erhielten. Im Vordergrund jeder Genossenschaft steht bis heute allein die Förderung der Mitglieder. Darum ist das „alte Gesetz“ heute immer noch aktuell. Die Rechtsform eG eignet sich auch für „Netzwerke von Solo Unternehmen“, die gemeinsame Projekte abwickeln und gemeinsam unter einer Marke auftreten und davon profitieren. Dieses Modell entspricht teilweise auch den Vorstellungen von<a href="http://www.arbeitenviernull.de"> Arbeiten 4.0. </a>  Das Genossenschaften heute am „kapitalistischen Marktspiel“ teilnehmen ist selbstverständlich. Es geht hier und heute um die Frage der Arbeitsbedingungen, der Partizipation und der Mitgliederförderung &#8211; also auch um Gewinnverteilung. Aus diesem Grund ist es völlig unangebracht Genossenschaften mit einem „sozialistischen Abenteurspielplatz“ zu vergleichen.</strong></h5>
<h5><strong>Die Förderung der Region oder der Gemeinnutz, ist im Genossenschaftsgesetz nicht vorgegeben, es sein denn man beruft sich auf das nationalsozialistisches Prinzip „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ Siehe hierzu: igenos Schriftenreihe zur Genossenschaftsidee Band 6 ( März/2018)</strong></h5>
<h5><strong>„Solidarische Ökonomie“ passt in eine Zeit, in der sinnerfüllte Arbeit immer knapper wird.  Solidarische Ökonomie steht für „profitfreie Räume“. Hier bietet sich die Rechtsform der eG förmlich an. Wie soll das gehen? 67 Mitglieder einer Genossenschaft betreiben gemeinsam einen landwirtschaftlichen Betrieb. Die erzeugten Produkte werden, laut Satzung, an die Mitglieder im Rahmen der Mitgliederförderung abgegeben. Auf die Warenabgabe an Mitglieder wird kein Mehrwertsteuer erhoben, da der Geschäftszweck der Genossenschaft &#8211; die Versorgung ihrer Mitglieder mit frischen und gesunden Obst- und Gemüse, erfüllt wird und eine Gewinnmaximierung nicht angestrebt wird. Geschäfte mit Nichtmitgliedern sind zulässig und MwSt pflichtig.</strong></h5>
<h5><strong>Auch Wohnbaugenossenschaften handeln nicht immer im Sinn ihrer Mitglieder, werden aber als</strong><br />
<strong>dritter Weg häufig ideologisch „verherrlicht“. Die Pleite der <a href="http://www.genoleaks.de/index.php/2017/11/12/eventus-eg-pleite-vorsatzlicher-betrug-vertragsfreiheit-oder-missbrauchliche-nutzung-des-rechtsmantels-eg/">eventus eG Wohnbaugenossenschaft</a> ist nur ein Beispiel dafür, wie wenig die Genossenschaftsmitglieder, aber auch unser „Politiker“ und die Journalisten über die Rechtsform Genossenschaft wissen.</strong></h5>
<h5><strong>Energiegenossenschaften sind nur im Einzelfällen echte Genossenschaften und zwar nur dann wenn es sich um das Prosumer Modell handelt, also der Produzent, das Genossenschaftsmitglied seine Energie mit einem Preisvorteil (Mitgliedernutzen) bezieht.</strong></h5>
<h5><strong>Selbst ein Großteil unserer Kreditgenossenschaften missbrauchen den Geschäftsmantel der eingetragenen Genossenschaft, indem Sie den eindeutig definierten genossenschaftlichen Förderauftrag missachten. Auch hier grüßt das <a href="http://www.genoleaks.de/index.php/2015/12/05/operation-kuerbis-2-der-anfang-vom-ende-der-genossenschaftsidee/">genossenschaftliche Führerprinzip.</a> Vorstände folgen den Vorgaben ihrer Genossenschaftsverbände und werden großzügig belohnt.</strong><br />
<strong>Die Verbände <a href="http://www.genossenschaftswelt.de/2017/06/12/genossenschaften-sorgen-dafuer-dass-niemand-zurueckbleibt/">entwickeln Vorgaben</a>, die gar nicht mit dem Genossenschaftsgesetz zu vereinbaren sind. Die Spitzenverbände legen die Gesetze neu aus und instrumentalisieren die BaFin um Druck auf Abweichler auszuüben. Die Aufsichtsbehörden schauen zu. Die Politik sieht keinen Handlungsbedarf.</strong></h5>
<h5><strong>Zu diesem Thema gibt es eine Reihe neuerer Veröffentlichungen aus der <a href="https://www.u-d-g.de/publishing/">igenos Schriftenreihe Genossenschaftspraxis und Genossenschaftsrecht.</a> igenos ist die Interessengemeinschaft der Genossenschaftsmitglieder.</strong></h5>
<h5></h5>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/10/03/2038/">Bündnis 90 / Die Grünen Bundestagswahl 2021 Stellungnahme zur Rechtsform  Genossenschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
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		<title>Diskussionsforum  Transparenz + Mitbestimmung in Genossenschaften</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2025/09/23/diskussionsforum-transparenz-mitbestimmung-in-genossenschaften/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2025 18:31:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Genossenschaften sind  demokratisch aufgebaut. Die Entscheidungsfindung  in der Genossenschaft findet durch die Mitglieder  &#8211; also von &#8222;unten nach oben&#8220; statt.  Ziel jeder Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder. Die genossenschaftlichen Prinzipien werden vom Internationalen Verband  der Genossenschaften weiterentwickelt und gelten  weltweit.  Ausnahmen sind sozialistisch geprägte Experimente im ehemaligen Ostblock. Dort wurde die Rechtsform Genossenschaft jahrzehntelang...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/09/23/diskussionsforum-transparenz-mitbestimmung-in-genossenschaften/">Diskussionsforum  Transparenz + Mitbestimmung in Genossenschaften</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5><strong><span style="color: #808080;">Genossenschaften sind  demokratisch aufgebaut. Die Entscheidungsfindung  in der Genossenschaft findet durch die Mitglieder  &#8211; also von &#8222;unten nach oben&#8220; statt.  Ziel jeder Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder. Die <a href="https://www.ica.coop/en/cooperatives/cooperative-identity#cooperative-principles">genossenschaftlichen Prinzipien </a>werden vom<a href="https://www.ica.coop/en/cooperatives/facts-and-figures"> Internationalen Verband  der Genossenschaften</a> weiterentwickelt und gelten  weltweit. </span></strong></h5>
<h5><strong><span style="color: #808080;">Ausnahmen sind sozialistisch geprägte Experimente im ehemaligen Ostblock. Dort wurde die Rechtsform Genossenschaft jahrzehntelang missbraucht  &#8211;  häufig um die  Mitglieder zu enteignen. </span></strong></h5>
<h5><strong><span style="color: #808080;">Vielleicht auch darum haben Genossenschaften  in Deutschland ein Imageproblem, gelten als bürokratisch, verstaubt, altbacken und sind mit dem Stigma  &#8222;Arme alte Leute Gesellschaft&#8220;  behaftet.   Auch heute besteht tatsächlich  noch der leichte Verdacht  unsere  <a href="https://www.genonachrichten.de/lindner-fuehlt-sich-in-genossenschaften-resozialisiert-zentrales-raiffeisen-fest-in-mainz/">Genossenschaften wären irgendwie sozialistisch geprägt</a>.</span></strong></h5>
<h5><strong><span><span style="color: #808080;">Nach  Auffassung von igenos, einer <span style="caret-color: #808080;">bundesweit</span> aktiven Interessenvertretung der Genossenschaftsmitglieder  sind Genossenschaften eine hochflexible Unternehmensform mit Zukunft. Genossenschaften stehen für die soziale Marktwirtschaft und sind ein Korrektiv. Gerade in dem </span></span><span style="color: #808080;">von völlig neuen Wertvorstellungen und Anforderungen  geprägten digitalen Zeitalter,  können Genossenschaften die neue Arbeitsteilung deutlich besser bewältigen <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/30/wecoms-genossenschaften-2-0-oder-wirkraftwerke/">als der klassische Einzelunternehmer.</a>   Das Genossenschaften in allen Wirtschaftsbereichen funktionieren und auch Markt- und Systemführer werden können belegt das Beispiel Mondragon.   </span></strong></h5>
<h5><strong><span style="color: #808080;">Die Forderung nach Mitbestimmung,  transparenter Unternehmenspolitik, Offenlegung der Vorstandsgehälter und  Pensionszusagen sowie absolute finanzielle Transparenz sollten in einem Gemeinschaftsunternehmen &#8211; also in einer Genossenschaft selbstverständlich sein.</span></strong><span style="color: #808080;"></span></h5>
<p><span style="color: #808080;"> </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2025/09/23/diskussionsforum-transparenz-mitbestimmung-in-genossenschaften/">Diskussionsforum  Transparenz + Mitbestimmung in Genossenschaften</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Integrations-Genossenschaften – Das Prinzip „Entredonneurship“</title>
		<link>https://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/14/integrations-genossenschaften-das-prinzip-entredonneurship/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Aug 2017 21:01:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>+++update &#160;2.Januar 2019 &#160;das Projekt wird als Plattform-cooperative umgesetzt. Die technischen Lösungen wurden der SPD vorgestellt und mit Frau Andrea Nahles diskutiert ++++++ +++update 15.Mai 2018 &#160;unser Projekt befindet sich bereits in der Umsetzungsphase. Nach dem erfolgreichen crowd founding wird das coopgo Projekt Flüchtlingsgenossenschaften von der Initiative rethink coop in Hamburg weiterentwickelt. ********&#160; Wer kennt...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genossenschaftswelt.de/2017/08/14/integrations-genossenschaften-das-prinzip-entredonneurship/">Integrations-Genossenschaften – Das Prinzip „Entredonneurship“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genossenschaftswelt.de">Genossenschaftswelt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
<div class="section">
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<div class="column">
<h5><span style="color: #339966;"><strong>+++update &nbsp;2.Januar 2019 &nbsp;das Projekt wird als<a style="color: #339966;" href="https://www.genonachrichten.de/was-ist-eine-platform-coop/"> Plattform-cooperative</a> umgesetzt. Die technischen Lösungen wurden der SPD vorgestellt und mit<a style="color: #339966;" href="https://platform.coop/stories/andrea-nahles-democratic-party-of-germany"> Frau Andrea Nahles</a> diskutiert ++++++</strong></span></h5>
<h5><span style="color: #ff0000;"><strong>+++update 15.Mai 2018 &nbsp;unser Projekt befindet sich bereits in der Umsetzungsphase. Nach dem <a style="color: #ff0000;" href="https://www.genonachrichten.de/fluechtlingsgenossenschaften-letzter-aufruf/">erfolgreichen crowd founding</a> wird das coopgo Projekt</strong></span><br />
<span style="color: #ff0000;"><strong>Flüchtlingsgenossenschaften von der <a style="color: #ff0000;" href="https://www.rethinkcoop.de">Initiative rethink coop</a> in Hamburg weiterentwickelt. ********&nbsp;</strong></span></h5>
<h5><strong>Wer kennt sie nicht, die Vielzahl der – bisher – wenig hilfreichen Reaktionen im Lande, wie mit dem Thema „Menschenflucht“ und „Asyl“ umzugehen sei. Die einen plädieren für absolute Obergrenzen, die anderen sprechen gar von einer Art „Kulturwandel“ und die anderen reden genau das Gegenteil. Es gibt wenig bisher an Konzepten, die – wenn man sie wirklich zu Ende denkt – zu überzeugen scheinen. Grund genug für Menschen, die gewohnt sind, eher im Miteinander als im Gegeneinander zu denken, einen Versuch zu starten, beide Positionen auf ein „Bild“ hinzuführen, das zu einer konstruktiven Lösung, zumindest einem ernstzunehmenden Ansatz davon, führen könnte: Die Bildung von „Integrations-Genossenschaften“, auch kurz „Entredonneurship“ genannt. Der MMW Bundesverband für Cooperationswirtschaft (MMW) hatte dazu die WKFI (WirKraft-Forschungs-Kooperation) und den DEGP Deutsch- Europäischen Genossenschafts- u. Prüfungsverband als Partner gewonnen. Die Gemeinsame Arbeitsgruppe „Integration und Kooperation“ legte dazu jetzt die ersten Ergebnisse vor.</strong></h5>
<h5><strong>Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz wurde nunmehr ein Rahmen-Konzept in Leipzig vorgestellt.</strong></h5>
<h5><strong>Dazu erläuterte der Vorstand von MMW, Gerd K. Schaumann neben Inhalten und Zielen, zunächst die – durchaus etwas seltsam erscheinende Wortschöpfung <a href="http://www.genossenschaftswelt.de/integrations-genossenschaften-das-prinzip-entredonneurship/">„Entredonneurship“:</a></strong></h5>
<h5><strong>Der „verwandte“ Begriff „Entrepreneurship“ ist besonders in Bereichen innovativer Unternehmensgründer gut bekannt. Er ist mit dem Namen Prof. Günter Faltin eng verbunden. Heute ist „Entrepreneurship“ fast ein „Gütesiegel“ oder „Markenzeichen“ für erfolgreiche, ideengeleitete, Unternehmensgründungen. Das „Faltin-Konzept“ bildet auch für „Entredonneurship“ wichtige Grundlagen, weil „innovative Unternehmens- Gründung“ auch Teil unseres Konzeptes „Integrations-Genossenschaften“ – auch kurz „WirKraft-Integration“ genannt – zusammen:</strong></h5>
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<p><strong>Für Prof. Faltin ergibt sich eine erfolgreiche, innovative Unternehmensgründung (“Entrepreneurship“) vor allem dann, wenn folgende Bestandteile erfüllt sind:</strong></p>
<p><strong>a. Der innovative Gehalt des Konzeptes</strong><br />
<strong>b. Die frühzeitige empirische Überprüfung des Konzeptes und c. Die Arbeitsteiligkeit des unternehmerischen Ansatzes.</strong></p>
<p><strong>An dieser Stelle wollen wir bereits vorwegnehmen, dass „WirKraft- Integration“ nicht mit gewohnten „Integrationsansätzen“ synchron läuft. Es geht auch um Sozialpolitik, aber nicht vorrangig und nicht ausschließlich. Bei der „WirKraft-Integration“ oder „Entredonneurship“ geht eher um eine moderne (integrative) Kooperation, sozusagen eine intelligente Bündelung von sozialpolitischen Ansätzen mit wirtschaftspolitischen Intentionen und entwicklungspolitischen Erkenntnissen.</strong></p>
<p><strong>Keine andere Form bzw. Rechtform wie eine Genossenschaft, ist so ideal geeignete, alle drei dieser Bereiche und deren Anliegen so widerspruchsfrei zu verbinden, dass von Anfang an, lösungsorientiert gearbeitet werden kann, ohne sich in endlosen Diskussionen bzw. Vorurteilen zu verlieren.</strong></p>
<p><strong>Es geht also einerseits um Unternehmensgründungen, durchaus als „Social Entrpreneurship“. Aber im Gegensatz dazu beinhaltet „Entredonneurship“ den wichtigen Aspekt „Transfer“. Ein „Donneur„ ist (auch) ein „Geber“.</strong></p>
<p><strong>Verkürzt gesagt sind „Integrations-Genossenschaften“ darauf angelegt, kooperative Unternehmensgründungen als Teil einer modernen „Integrationspolitik“ zu sehen. Hier übernehmen Menschen, die Asyl in Deutschland beantragen, zugleich weiterhin Verpflichtungen im Interesse ihrer Heimatländer. So werden sie mit Hilfe von Integrations- Genossenschaften – nach entsprechender (unternehmerischer) Qualifikation – quasi ein „donneur“, also ein „Geber“ für ihr Herkunftsland zu sein.</strong></p>
<p><strong>So etwas mag ungewöhnlich klingen, denn bisher wurde lediglich das Augenmerk auf die Alternativen „Bleiben“ oder „Gehen“ gerichtet, die Interessen der Heimatländer, wurden weitgehend ausgeklammert.</strong></p>
<p><strong>Unser Ansatz ist noch besser zu verstehen, wenn man bedenkt, welche Personengruppen aus den Herkunftsländern einen großen Teil der Menschen ausmachen. Es sind vor allem jüngere, zu größeren Teilen gut ausgebildete von denen zahlreiche aus Handwerksbetrieben ihrer Länder kommen. Ihr Weggang – wie auch immer verursacht – schwächt die Wirtschaft ihres Heimatlandes.</strong></p>
<p><strong>Wie man auch immer diskutieren mag, Fakt bleibt, ohne landeseigene</strong></p>
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<p><strong>Fachkräfte, lässt sich in diesen Ländern eine dringend notwendige „Re- Vitalisierung“ der Wirtschaft nicht durchführen. Aus – verkürzter &#8211; „Nutzen-Sicht“ kann festgestellt werden, dass die Heimatländer ihre „verlorengegangene“ Bevölkerung – zumal, wenn sie unternehmerisch qualifiziert würde – wesentlich dringender bedarf als ein europäisches Aufnehmerland.</strong></p>
<p><strong>Außerdem ist unverkennbar:</strong></p>
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<li><strong>Diese jungen Menschen haben starkes Interesse daran, sich in Deutschland zu qualifizieren. Sie wissen nur nicht genau wie, wohin und wozu- aber sie wollen es – und warum eigentlich dann nicht auch unternehmerisch?</strong></li>
<li><strong>Sie wollen einiges von dem Verdienten dann zu ihren daheimgeblieben Familien transferieren. Wer die Bedeutung solcher Transferleistungen für Entwicklungsländer kennt, weiß, dass das Sinn macht.</strong></li>
<li><strong>Zugleich klagt das Handwerk in Deutschland deutlich über fehlenden Nachwuchs, oftmals sind sogar Unternehmensnachfolgen ein großes Problem.</strong></li>
</ol>
<p><strong>Nicht unberücksichtigt bleiben sollte auch die Angst in unserer Bevölkerung, dass viele der Asylsuchenden potenziell ansprechbar wären für Gewalt oder gar Terrorismus. Wir könnten relativ sicher sein, dass Asyl-Suchende oder Ausländer mit sozialer bzw. wirtschaftlicher Perspektive kaum Interesse an solchen Wegen haben, für sie wohl jede Form von „Terrorismus“ keine Resonanz bietet.</strong></p>
<p><strong>Das Gesamtprojekt „Integrations-Genossenschaften“ sollte über das Bundes-Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit koordiniert, weil dort die kompetenten Berater verfügbar sind, die recht genau die (wirtschaftliche) Situation der Herkunftsländer kennen.</strong></p>
<p><strong>Verkürzt gesagt. haben Integrations-Genossenschaften insbesondere folgende Aufgaben:</strong></p>
<ol>
<li><strong>Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit entwickelt ein „Programm Eingliederungs-Genossenschaften“ – kurz PEG genannt.</strong></li>
<li><strong>Danach kann jedes Bundesland mindestens den Aufbau einer Eingliederungs-Dach-Genossenschaft (EDG) beantragen können.</strong></li>
<li><strong>Eine EDG übernimmt als fachlicher Koordinator die Ausbildung und Betreuung der Jugendlichen „Unternehmer in Spe“. Mitglieder dieser Genossenschaft sind neben Vertreter der Landesministerien (Wirtschaft und Soziales) auch Vertreter von Wirtschafts-, Sozial- und Genossenschaftsverbänden, sowie Unternehmer, besonders aus Handwerksbereichen. Im Status von „investierenden“ oder hier besser „Fördermitglieder“ genannt, sollten vor allem Handwerksunternehmen einbezogen werden. Ebenfalls als „Fördermitglieder“ sollten – nach ihrem Entstehen – die eigentlichen, weil wirtschaftlich handelnden</strong></li>
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<h5><strong>„Integrations-Fach-Genossenschaften“ (IFG) berücksichtigt werden.</strong></h5>
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<h5><strong>In Abstimmung mit den Vertretern des Handwerks und unter Berücksichtigung der Neigungen und Qualifikationen der der jungen Ausländer, werden die Neigungs-Profile für die Integrations- Genossenschaften definiert und festgelegt. Alle (jugendlichen) Teilnehmer an der Tätigkeit solcher Genossenschaften sollten von Beginn an (unternehmerische MITGLIEDER) „ihrer“ Genossenschaft sein. Nur so werden sie in die spätere Funktion als „Entredonneur“ (Unternehmer mit Herkunfts-Verantwortung)hineinwachsen können.</strong></h5>
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<li>
<h5><strong>Von Anfang an ist diese IFG – neben der Ausbildung der Teilnehmer –auch darauf ausgerichtet &#8211; praxisnah und eigenständig &#8211; Aufträge zu übernehmen. Dazu schließen die IFGs entsprechende „WirKraft- Kontrakte“ (WKK) mit Handwerksunternehmen ab. Die Zusammenarbeit erfolgt also nicht in der Funktion als „Praktikant“ oder im Rahmen von Arbeitsamt-Fördermaßnahmen, sondern allein ausgerichtet auf unternehmerisches Handeln. Im Rahmen der WKKs werden die „Preise“ verhandelt und vereinbart. Das Entgelt wird aufgrund von Leistungsabrechnungen an die „Auftragnehmer“ der IFG gezahlt und erfolgt eben nicht als „Lohn-Einkommen“.</strong></h5>
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<h5><strong>Jede Integrations-Förder-Genossenschaft (IFG) bekommt ein staatliches „Integrations-Budget“, sozusagen einen Förderzuschuss. Dieser Zuschuss dient vor allem dazu, Ausbildungsmaßnahmen für die Mitglieder zu finanzieren und die (natürlich) geringeren Zahlungen der auftraggebenden Handwerksunternehmen auszugleichen.</strong></h5>
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<h5><strong>Weitere Aufgabe der IFG muss es sein, das Ziel zu befördern, den unternehmerischen Prozess zum „Endredonneur“ zu steuern. Es geht letztlich immer darum, die Teilnehmer in eine eigene (unternehmerische) Selbständigkeit zu führen, wofür wiederum Genossenschaften ein ideale Voraussetzung bieten.</strong></h5>
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<h5><strong>Wo aber bleibt der besondere „Geber-Effekt“, denn es ging ja auch darum, die Wirtschafts-Struktur des Heimatlandes zu re-vitalisieren?</strong></h5>
<h5><strong>Das könnte z.B. dadurch geschehen, dass die „Produktions- Genossenschaft“ (in Hand der Ausländer) in Deutschland, nunmehr im Heimatland des/der Eigentümer, „Niederlassungen“ aufbaut. Damit entsteht das „Geben“ – sowohl von unterneherischen Kapital, wie auch von unternehmerischen Know-How. Das ist der KERN des WirKraft- Konzeptes „Entredonneurship“.</strong></h5>
<h5><strong>Aus dem (Social-) Entrpreneur wird ein (Social-) Entredonneur. Hier entsteht durch „WirKraft“ in Verbindung mit internationalem SmartCoop eine intelligente Lösung, die dem bekannten Satz „Wir schaffen das“ eine einsichtsvolle Perspektive gibt. Dann kann es heißen: „Mit WIR schafft man das!“</strong></h5>
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